{"id":76226,"date":"2025-07-23T19:40:41","date_gmt":"2025-07-23T19:40:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/?p=76226"},"modified":"2025-07-23T19:40:41","modified_gmt":"2025-07-23T19:40:41","slug":"fahrzeugparade-im-fast-halbstundentakt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/2025\/07\/23\/fahrzeugparade-im-fast-halbstundentakt\/","title":{"rendered":"Fahrzeugparade im (fast-)Halbstundentakt"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text el_class=&#8220;article-heading&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;167233&#8243;]<span class=\"font-762333\" style=\"color: #000080;\"> Mit Er\u00f6ffnung der linksufrigen Z\u00fcrichsee-Linie im Jahr 1875 wurde die Fahrt von Z\u00fcrich nach Chur wesentlich einfacher. Heute ist die Strecke Teil des IC-Netzes \u2013 und punkto Fahrzeugeinsatz die wohl vielf\u00e4ltigste der Schweiz.<\/span>[\/vc_column_text][vc_column_text el_class=&#8220;article-author&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;161736&#8243;]Ein Bericht von Jonas Schaufelberger.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;113763&#8243;]\r\n<h4><strong>Seit 150 Jahren direkt nach Graub\u00fcnden <\/strong><\/h4>\r\nIn der Anfangszeit der Schweizer Eisenbahn wurden zahlreiche Strecken in kurzen Abst\u00e4nden er\u00f6ffnet \u2013 und durch zahlreiche Privatbahnen betrieben. Auch die Z\u00fcge nach Chur nutzten bis zur Schaffung der SBB im Jahr 1902 die Strecken zweier unterschiedlicher Bahnen.\r\nBereits 1858 wurde mit der Er\u00f6ffnung der Bahnlinie Chur\u2013Sargans\u2013St. Gallen der Vereinigten Schweizerbahnen (VSB) eine durchgehende Fahrt von Chur nach Z\u00fcrich m\u00f6glich; zwischen Z\u00fcrich und Winterthur nutzten die Z\u00fcge die Gleise der Schweizerischen Nordostbahn (NOB), welche 1855 erbaut wurden.\r\nEine kilometerm\u00e4ssig k\u00fcrzere Strecke war ein Jahr sp\u00e4ter \u00fcber Uster, Rapperswil, Uznach und Ziegelbr\u00fccke m\u00f6glich \u2013 allerdings mit dem Nachteil, dass daf\u00fcr in Rapperswil die Fahrtrichtung gewechselt werden musste. Der Anteil der NOB an dieser durch die VSB (bzw. abschnittsweise noch durch ihre Vorg\u00e4ngerbahnen) erbauten Route beschr\u00e4nkte sich auf das kurze St\u00fcck von Z\u00fcrich HB bis Oerlikon.\r\nEs sollte aber noch bis 1875 dauern, bis die Nordostbahn ihre eigene Bahnstrecke zwischen Z\u00fcrich, Ziegelbr\u00fccke und Glarus er\u00f6ffnete. Die linke Z\u00fcrichsee-Linie feiert somit erst jetzt ihr 150-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um \u2013 und mit ihr auch die direkteste Linie von Z\u00fcrich nach Chur.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76205&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;140940&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;133120&#8243;]Sp\u00e4testens mit der Gr\u00fcndung der SBB im Jahr 1902 gab es keinen Grund mehr, f\u00fcr den Weg ins aufstrebende \u00abFerienland\u00bb Graub\u00fcnden den Weg \u00fcber St. Gallen zu nehmen \u2013 und so wurde die Strecke im Lauf der Jahre zu einem Tummelplatz f\u00fcr Z\u00fcge aus ganz Mittel- und Westeuropa, wenngleich viele davon nur saisonal verkehrten.\r\n\r\n<strong>Von der Privatbahn zur modernen SBB-Strecke<\/strong>\r\n\r\nIm Laufe der Jahre wurde die Bahnstrecke stetig ausgebaut. Ab 1923 wurde die Strecke elektrifiziert, und bis 1928 war ein durchgehender elektrischer Betrieb bis Chur m\u00f6glich, wo die RhB bereits seit fast einem Jahrzehnt die elektrische Weiterbef\u00f6rderung zu den Ferienorten \u00fcbernahm.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76206&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;579740&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;626209&#8243;]Bis 1931 wurde der Seeabschnitt bis Pf\u00e4ffikon SZ auf Doppelspur ausgebaut, ab 1941 folgte die Fortsetzung ins B\u00fcndnerland, welche verschiedene Streckenkorrekturen notwendig oder sinnvoll machte \u2013 etwa am Bommerstein (1941), 1961 mit dem neuen Kerenzerbergtunnel und 1969 bei Ziegelbr\u00fccke. Seit 1969 ist die Strecke bis Sargans durchgehend doppelspurig \u2013 mit Ausnahme eines knapp einen Kilometer langen Teilst\u00fccks zwischen M\u00fchlehorn und Tiefenwinkel, dessen Behebung bisher stets als zu aufw\u00e4ndig verglichen mit dem Nutzen befunden wurde.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76207&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;116218&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76208&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;783626&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;110321&#8243;]Erst seit 1994 ist auch die Fortsetzung zwischen Sargans und Chur durchgehend doppelspurig \u2013 im 1982 eingef\u00fchrten Taktfahrplan war die Einspur offensichtlich noch kein allzu grosses Hindernis, sodass diese noch \u00fcber 10 Jahre Taktfahrplan \u00fcberlebte.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76209&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;146464&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;184737&#8243;]Eine weitere Verbesserung brachte der Bau des Zimmerberg-Basistunnels, 2003 er\u00f6ffnet. Er schuf die Kapazit\u00e4t f\u00fcr zus\u00e4tzliche Z\u00fcge zwischen Z\u00fcrich und Thalwil und erm\u00f6glichte die Einf\u00fchrung des Bahn-2000-Konzeptes zwischen Z\u00fcrich und der Zentral- und S\u00fcdostschweiz. Leider hatte man im Zuge der Redimensionierung von Bahn 2000 auf den Weiterbau des Tunnels bis ins Zugerland verzichtet und so m\u00fcssen nicht nur die Churer Z\u00fcge, sondern auch s\u00e4mtliche Z\u00fcge in die Zentralschweiz in Thalwil niveaugleich mit der S-Bahn-Strecke verflochten werden, was inzwischen das wesentlich kritischere Nadel\u00f6hr im Verkehr mit dem B\u00fcndnerland ist als die Einspur am Walensee.\r\n<h4><strong>Die Doppelst\u00f6cker kommen!<\/strong><\/h4>\r\nBis zur Einf\u00fchrung des Taktfahrplans gab es unz\u00e4hlige Fahrlagen f\u00fcr die Z\u00fcge auf der Strecke \u2013 Nebst dem Regionalverkehr wechselten sich schnelle Z\u00fcge mit wenigen Halten \u2013 praktisch immer in Sargans und Landquart, oft auch in Ziegelbr\u00fccke oder Pf\u00e4ffikon \u2013 mit langsameren Eilz\u00fcgen mit bis zu 15 Halten ab. Mit dem Taktfahrplan wurde die Haltepolitik so weit wie m\u00f6glich systematisiert, f\u00fcr \u00fcber 20 Jahre wurden die Halte in Thalwil, W\u00e4denswil, Pf\u00e4ffikon SZ, Ziegelbr\u00fccke, Sargans, Bad Ragaz und Landquart zum st\u00fcndlichen Standard. Gerade internationale Verbindungen wurden aber weiterhin auch takt\u00fcberlagert und beschleunigt gef\u00fchrt.\r\n\r\nF\u00fcr den Inlandverkehr blieb dieser Schnellzug, der im Vorlauf zum Bahn-2000-Konzept zum Interregio wurde, das Mass aller Dinge. Zwar wurden im Saisonverkehr zunehmend schnellere Verbindungen angeboten, doch erst das Bahn-2000-Konzept Ende 2004 brachte einen st\u00fcndlichen IC Z\u00fcrich\u2013Chur mit Halt nur in Sargans und Landquart \u2013 allerdings meist durchgebunden mit einem IR Basel\u2013Z\u00fcrich, w\u00e4hrend der klassische Interregio Chur\u2013Z\u00fcrich ab Z\u00fcrich im IC-Takt nonstop nach Basel fuhr.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76210&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;393004&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;109266&#8243;]Bereits vor 2004 gelangten die IC2000 regelm\u00e4ssig nach Chur, was nicht nur f\u00fcr Freude sorgte: Zwar konnte das Angebot an Sitzpl\u00e4tzen gegen\u00fcber einst\u00f6ckigen Kompositionen wesentlich erh\u00f6ht werden \u2013 gleichzeitig verschwanden jedoch die grossz\u00fcgigen Gep\u00e4ckablagen in den \u00e4lteren Fahrzeugen, und f\u00fcr das Gep\u00e4ck musste mit mehr oder weniger Phantasie andere Ablagefl\u00e4che gefunden werden. Ab 2004 deckten die IC2000 die neuen IC Basel\u2013Aarau\u2013Z\u00fcrich\u2013Chur, also die rasche Verbindung Z\u00fcrich\u2013Chur, praktisch vollst\u00e4ndig ab, w\u00e4hrend auf der Verbindung Basel\u2013Z\u00fcrich (nonstop)\u2013Ziegelbr\u00fccke\u2013Chur einst\u00f6ckige Z\u00fcge in unterschiedlicher Variante die Hauptlast trugen.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76211&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;401988&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;131195&#8243;]In den Takt von IR und IC waren auch weiterhin EC-Z\u00fcge eingebunden, womit beispielsweise auch Panoramawagen, Kurswagen aus Belgien und DB-Pendelz\u00fcge (mit SBB-Loks und somit unverpendelt) nach Chur gelangten \u2013 bis zu seiner Einstellung Ende 2007 fuhr sogar der Nachtzug aus Paris weiter bis Chur.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76212&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;132106&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;177942&#8243;]Damit zeigte sich auch der Vorteil der Strecke Basel\u2013Chur: Die hier verkehrenden Z\u00fcge ben\u00f6tigten kein ETCS, mussten aufgrund der komfortablen Wendezeiten nicht zwingend verpendelt sein und trotz einzelner Abschnitte mit Ausbau f\u00fcr 160 km\/h konnte der Fahrplan auch mit einer Re 4\/4 II eingehalten werden \u2013 zumindest, wenn der Lok keine zu grosse Last zugemutet wurde.\r\n<h4><strong>Die Geburt des \u00abIC3\u00bb<\/strong><\/h4>\r\nEine wesentliche \u00c4nderung erfolgte Ende 2008 \u2013 mit der Einf\u00fchrung des IC-Halbstundentaktes zwischen Basel und Z\u00fcrich HB wurden die beiden Produkte Basel\u2013Chur entflechtet, und der heutige IC3 Basel\u2013Chur mit Halt nur in Z\u00fcrich HB, Sargans und Landquart war geboren, w\u00e4hrend der Interregio Chur\u2013Z\u00fcrich in der Regel \u00fcber Lenzburg, Aarau, Sissach und Liestal weiter nach Basel fuhr.\r\n\r\nDieses Angebot hatte im Wesentlichen bis Ende 2013 Bestand, wobei bereits Ende 2011 die Zahl der Direktz\u00fcge Basel\u2013Chur reduziert wurde, als die TGV-Verbindung Paris\u2013Z\u00fcrich mit der Er\u00f6ffnung der LGV Rhin-Rh\u00f4ne zweist\u00fcndlich die Fahrlage des Direkt-IC Basel\u2013Chur beanspruchte. Eine \u2013 aus touristischer Sicht sicherlich interessante \u2013 Verl\u00e4ngerung der TGV kam aufgrund der schlechten Eignung des TGV mit seinen wenigen und engen Einstiegen sowie dem relativ schwachen Beschleunigungsverm\u00f6gen, aber auch des knappen Fahrzeugbestands nicht in Frage, womit nun nur noch zweist\u00fcndlich direkte IC-Z\u00fcge Basel\u2013Chur fahren konnten.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76213&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;591876&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;379708&#8243;]Weiter reduziert wurden die Basler Verbindungen zum Dezember 2013: Im Rahmen der Einf\u00fchrung des S-Bahn-Halbstundentaktes \u00fcber weite Teile des Kantons St. Gallen wurde ein neues Konzept f\u00fcr den IR Z\u00fcrich\u2013Chur eingef\u00fchrt. Dieser verkehrte neu mit RABe 511 \u00abRV-Dosto\u00bb der SBB in Interregio-Farbgebung (aber weitgehend mit S-Bahn-Komfort). Die spurtstarken Triebz\u00fcge erm\u00f6glichten einen neuen Halt in Walenstadt mit Busanschl\u00fcssen in alle Richtungen, welcher die am Walensee aus Kapazit\u00e4tsgr\u00fcnden fehlende halbst\u00fcndliche S-Bahn ersetzen soll; die Z\u00fcge erm\u00f6glichten aber auch einen zus\u00e4tzlichen Halt in Siebnen-Wangen, genauso wie die neue S25, die den Zug zwischen Z\u00fcrich und Ziegelbr\u00fccke zum Halbstundentakt erg\u00e4nzt (und zus\u00e4tzlich auch in Lachen, daf\u00fcr aber nicht in Thalwil h\u00e4lt). Neu ist seit Ende 2013 auch die Fahrlage des RE \u2013 heute IR \u2013 zwischen St. Gallen und Chur, der nun eine schlanke Reisekette aus dem Rheintal \u00fcber Sargans und den IC nach Z\u00fcrich und wieder zur\u00fcck anbietet. Die Stabilit\u00e4t der Umsteigeverbindung in Sargans ist allerdings seit ihrer Erfindung ein Sorgenkind \u2013 und die Anforderungen an das Material des IC3 vor allem punkto Spurtst\u00e4rke wurden so erh\u00f6ht.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_column_text el_class=&#8220;figcaption&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;105671&#8243;]<strong>Titelbild:<\/strong>\u00a0Im Fr\u00fchling 2019 gelangte die IC-Variante des Twindexx erstmals nach Chur; aktuell ist es einer von sechs Zugstypen auf dem IC3 (nebst ICE 4, EWIV, IC2000, IR-Dosto und Giruno). Im Bild ist ein einzelner Triebzug der achtteiligen Variante IC200 unterwegs als IC3 bei Maienfeld. Das Dorf ist das einzige in Graub\u00fcnden, das ausschliesslich \u00fcber einen SBB-Bahnhof verf\u00fcgt; in einer Minute wird der Zug bei Bad Ragaz den Rhein \u00fcberqueren und den Kanton St. Gallen erreichen.\r\n\r\nFoto: Jonas Schaufelberger[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76214&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;174656&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;278201&#8243;]Nur ein Jahr sp\u00e4ter wurde der IC-Halbstundentakt zwischen Z\u00fcrich und Chur zumindest jede zweite Stunde zur Realit\u00e4t. Nachdem einzelne solche Z\u00fcge bereits seit 2008 in kleinen Schritten und meist nur am Wochenende, im Sommer und immer nur in Lastrichtung eingef\u00fchrt wurden, ein erster Schritt zum insbesondere durch den Kanton Graub\u00fcnden schon lange gew\u00fcnschten durchgehenden Halbstundentakt. Auf diesen Verbindungen war die Fahrplanstabilit\u00e4t mangels Anschluss in Sargans und ohne zwei vorlaufende Z\u00fcge zwischen Sargans und Chur weniger kritisch \u2013 und so wurde der Zuglauf zum Tummelfeld von lokbespannten, einst\u00f6ckigen Garnituren mit Re 4\/4 II.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76215&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;727364&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76216&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;924734&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76217&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;147207&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;171315&#8243;]Ab Ende 2015 wurden dann die Z\u00fcge teilweise in Z\u00fcrich durchgebunden auf ICE-Verbindungen von und nach Deutschland, womit nach mehrj\u00e4hriger Absenz wieder DB-Rollmaterial bis Chur gelangte \u2013 anfangs noch ICE 1, ab Ende 2019 dann vermehrt und heute ausschliesslich die ICE-4-Triebz\u00fcge. Zwischen Basel und Chur ergeben sich so wieder mehr Direktverbindungen, allerdings im stark hinkenden 30\/90-Minuten-Takt, mit L\u00fccken durch die fehlenden Halbstundenz\u00fcge und den eingeschalteten TGV.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76218&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;169805&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76219&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;127178&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;315909&#8243;]Ein durchgehender Halbstundentakt zwischen Z\u00fcrich und Chur scheitert bis Ende 2025 noch an fehlender Infrastruktur und Trassenkonflikten mit dem G\u00fcterverkehr, insbesondere am Wochenende k\u00f6nnen aber die L\u00fccken bereits geschlossen werden, so dass seit Ende 2024 samstags und sonntags erstmals ein durchgehender Halbstundentakt besteht.\r\n<h4><strong>Die S\u00fcdostbahn kommt<\/strong><\/h4>\r\nDer Interregio wird mit dem zunehmenden IC-Verkehr stetig weniger wichtig \u2013 k\u00f6nnte man meinen. Dem ist nicht so. Im Zusammenhang mit ihren Fernverkehrsambitionen interessierte sich die S\u00fcdostbahn zwar eigentlich mehr f\u00fcr den Interregio Z\u00fcrich\u2013St. Gallen\u2013Chur, einigte sich aber mit der SBB schliesslich auf eine \u00dcbernahme der neu in Z\u00fcrich nach Bern durchgebundenen IR-Verbindung Chur\u2013Ziegelbr\u00fccke\u2013Z\u00fcrich ab Dezember 2019, die als IR \u00abAare Linth\u00bb mit neuen Traverso-Triebz\u00fcgen \u00fcbernommen wurde. Da diese f\u00fcr einzelne Uml\u00e4ufe trotz Doppeltraktionen oder Verst\u00e4rkung durch S-Bahn-Flirts zu klein sind, behielt die SBB zwei Uml\u00e4ufe von Montag bis Freitag und f\u00fchrte diese mit RABe 511 weiter.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76220&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;186193&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76221&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;211936&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;970738&#8243;]Das neue, komfortable Rollmaterial und die Vermarktung durch die SOB f\u00fchrte zu einem weiteren Nachfragezuwachs, der bereits ab Dezember 2024 eine n\u00e4chste Ausbaustufe notwendig machte: Neu sind weitere Uml\u00e4ufe durch die SBB, inzwischen mit den komfortableren IR-Dosto RABe 512, abgedeckt, und die S\u00fcdostbahn f\u00e4hrt daf\u00fcr st\u00fcndlich zwischen Chur und St. Gallen, um die bestehenden IR13 der SBB zum Halbstundentakt zu verdichten.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76222&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;130591&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;127449&#8243;]Die gr\u00f6ssere Kapazit\u00e4t ist auch notwendig, um die Nachfrage nach den zus\u00e4tzlich bedienten Halten in Unterterzen (ab Dez. 2024) und Flums (ab Dez. 2025) aufzufangen. Vor allem die Direktanbindung ans Skigebiet Flumserberg d\u00fcrfte einen wesentlichen Nachfrageschub lancieren. Ob die SOB-Traverso der Nachfrage langfristig Herr werden, wird sich zeigen m\u00fcssen \u2013 auf l\u00e4ngere Zukunft (Ausbauschritt 2035) d\u00fcrfte der Zuglauf in seiner heutigen Form wohl ohnehin der Systematisierung der Durchbindungen in Z\u00fcrich HB weichen m\u00fcssen.\r\n<h4><strong>Der IC3 als \u00dcberlaufbecken f\u00fcr den Twindexx<\/strong><\/h4>\r\nDie Frage nach der zuk\u00fcnftigen Durchbindung wird sich auch f\u00fcr den IC3 vermehrt stellen. Aktuell f\u00e4llt der Intercity aber vor allem mit seinem vielf\u00e4ltigen Fahrzeugeinsatz auf.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76223&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;739511&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;250832&#8243;]Ende 2009 verschwanden nach 5 Jahren die IC2000-Z\u00fcge mehrheitlich vom durchgehenden IC Basel\u2013Chur und wurden dort durch lange EWIV-Pendelz\u00fcge mit Speisewagen verdr\u00e4ngt \u2013 die hohe Kapazit\u00e4t der Doppelst\u00f6cker wurde andernorts dringender gebraucht. Ab Ende 2013 nahmen die Eins\u00e4tze der Doppelst\u00f6cker dann wieder etwas zu, es blieben aber stets auch einst\u00f6ckige Pendelz\u00fcge auf gewissen Uml\u00e4ufen im Einsatz. Dazu kamen bereits zuvor Eins\u00e4tze der Intercity-Neigez\u00fcge RABDe 500 \u00abICN\u00bb: Die Z\u00fcge gelangten ab 2010 gelegentlich planm\u00e4ssig nach Chur zum Einsatz, sowohl in Einzel- als auch in Doppeltraktion. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Eins\u00e4tze waren je nach Fahrplanperiode unterschiedlich: Der Ausgleich von unpaarigen Uml\u00e4ufen durch die ICE- und TGV-Einbindung zwischen Basel und Z\u00fcrich, aber auch die Bereitstellung von Speisewagen in gen\u00fcgender Zahl waren Gr\u00fcnde, die Z\u00fcge ins B\u00fcndnerland zu schicken, anstatt sie in Z\u00fcrich ausserhalb der Spitzen abzustellen.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76224&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;133240&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;195572&#8243;]Das gilt auch f\u00fcr die sp\u00e4teren Eins\u00e4tze der Pendolino-Neigez\u00fcge ETR610\/RABe 503 (\u00abCisalpino Due\u00bb) sowie des internationalen \u00abStar-Zugs\u00bb der SBB, dem RABe 501 \u00abGiruno\u00bb, welcher seit dem Fahrplan 2019 auch gelegentlich nach Chur gelangt.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76225&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;148180&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76200&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;463674&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;165165&#8243;]Nicht ganz gleich gestaltete sich die Einf\u00fchrung des Twindexx auf dem IC3: Die IC-Variante der Z\u00fcge sollte eigentlich ab Fr\u00fchling 2019 auf dem IC1 St. Gallen\u2013Genf, der eigentlichen Paradelinie der SBB, eingesetzt werden. Aufgrund technischer Probleme kam der Zug stattdessen auf dem IC3 zu seinen ersten Eins\u00e4tzen \u2013 einerseits war der Unterhaltsstandort Z\u00fcrich durch die Eins\u00e4tze der IR-Variante \u2013 im gelenkten Einsatz 2018 unter anderem auch auf dem RE Z\u00fcrich\u2013Chur \u2013 bereits mit dem Fahrzeugtyp vertraut und andererseits waren hier die Tagesleistungen k\u00fcrzer, die Servicestandorte n\u00e4her und die Auswirkungen bei kleineren St\u00f6rungen geringer.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76201&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;205840&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;112185&#8243;]So wurden im Lauf des Jahres 2019 vermehrt Twindexx-Kompositionen hier eingesetzt und im Fahrplan 2020 fast die ganze Linie mit diesen Z\u00fcgen bedient. Seither hat das Rollmaterial mehrfach gewechselt: 2021 wurde die Linie wieder mehrheitlich mit IC2000-Pendelz\u00fcgen bedient, 2022 und 2023 mit Twindexx, und ab 2024 schliesslich wieder mit EWIV-Pendelz\u00fcgen. Der Grund f\u00fcr die R\u00fcckkehr dieser nicht mehr ganz frischen, aber f\u00fcr den Ferienverkehr mit ihren grossz\u00fcgigen Staur\u00e4umen durchaus praktischen Z\u00fcge, war die Einf\u00fchrung des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes (oder, um korrekt zu sein: der Ablauf der 20-j\u00e4hrigen \u00dcbergangsfrist, die das 2004 eingef\u00fchrte Gesetz f\u00fcr die Umr\u00fcstung von Rollmaterial und Infrastruktur eigentlich vorsah). Die nur mit einem Hublift ben\u00fctzbaren EWIV d\u00fcrfen auf dem IC3 weiterhin fahren, weil mit den parallelen IR-Linien f\u00fcr alle Halte und Relationen eine barrierefreie Alternative besteht, und wurden deshalb hier konzentriert.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76202&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;197928&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;661406&#8243;]Da gleichzeitig seitens SBB Infrastruktur auf der Strecke Fahrzeuge mit gutem Beschleunigungsverm\u00f6gen gefordert waren, musste man sich allerdings mit einer eher aufw\u00e4ndigen Sonderl\u00f6sung behelfen: Die hier eingesetzten EWIV-Pendelz\u00fcge fahren ohne Steuerwagen, daf\u00fcr beidseitig mit einer Lokomotive, um die gew\u00fcnschten Beschleunigungswerte zu erreichen. Lediglich eine kurze Pendelzugskomposition mit maximal 8 Wagen wird noch ohne Re 460 akzeptiert, sie verkehrt haupts\u00e4chlich auf den Halbstunden-IC mit geringerer Nachfrage. Im Fahrplan 2025 ist auch wieder eine IC2000-Komposition unterwegs, die ebenfalls mit zweiter Re 460 verkehrt.\r\n\r\nWeiterhin gelangen aber stets auch einzelne Twindexx auf der Linie zum Einsatz \u2013 insbesondere am Wochenende, wo seit 2022 einzelne Z\u00fcge in Z\u00fcrich nach Bern\u2013Genf (IC1) anstatt Basel durchgebunden werden. Diese Durchbindung wird explizit als Freizeitangebot vermarktet, hat aber auch einen ganz praktischen Grund: W\u00e4hrend der IC1 zwischen Z\u00fcrich und St. Gallen mit 400 Metern Zugl\u00e4nge eindeutig \u00fcberdimensioniert ist, z\u00e4hlt zwischen Z\u00fcrich und Chur an sch\u00f6nen Wochenenden jeder Sitzplatz.\r\n\r\nBereits im Fahrplan 2026 soll das Rollmaterial auf dem IC3 dann ohnehin erneut wechseln \u2013 die rein einst\u00f6ckigen Pendelz\u00fcge werden wieder deutlich reduziert und auch auf dem IC3-Grundtakt soll dann eine Reise mit dem Rollstuhl wieder ohne Voranmeldung m\u00f6glich sein. M\u00f6glich macht dies die fortschreitende Ablieferung von RABe 512 (welche, dem unsymmetrischen ICE-Fahrplan geschuldet, auch einzelne IC-Leistungen nach Chur abdecken), die dadurch m\u00f6gliche Kaskade von IC2000-Fahrzeugen von IR-Strecken in den IC-Verkehr und die Bildung von \u00abHybrid-Pendelz\u00fcgen\u00bb aus IC2000-Doppelstockwagen und einst\u00f6ckigen EWIV.\r\n\r\nGleichzeitig wird der lang ersehnte IC-Halbstundentakt endlich durchgehend auch an Werktagen m\u00f6glich sein \u2013 das daf\u00fcr notwendige \u00dcberholgleis bei Pf\u00e4ffikon SZ wird bis dahin in Betrieb genommen. Neu wird im Fahrplan 2026 auch eine saisonale Wochenendverbindung ab dem Z\u00fcrcher Oberland nach Chur und zur\u00fcck angeboten: Die Z\u00fcrcher S15 wird zweimal pro Richtung ab Rapperswil \u00fcber den Seedamm nach Pf\u00e4ffikon und weiter nach Chur gef\u00fchrt.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76203&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;184392&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit Er\u00f6ffnung der linksufrigen Z\u00fcrichsee-Linie im Jahr 1875 wurde die Fahrt von Z\u00fcrich nach Chur wesentlich einfacher. 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