{"id":76120,"date":"2024-11-01T11:07:06","date_gmt":"2024-11-01T11:07:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/?p=76120"},"modified":"2024-11-01T11:07:06","modified_gmt":"2024-11-01T11:07:06","slug":"slowakische-hauptstadt-tschechische-trams","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/2024\/11\/01\/slowakische-hauptstadt-tschechische-trams\/","title":{"rendered":"Slowakische Hauptstadt \u2013 Tschechische Trams"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text el_class=&#8220;article-heading&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;659771&#8243;]<span class=\"font-762333\" style=\"color: #000080;\">Auch nach mehreren Ausschreibungen fahren in Bratislava ausschliesslich Trams aus tschechischer Produktion \u2013 und man setzt auch im Trolleybusverkehr stark auf Produkte aus dem Nachbarland. <\/span>[\/vc_column_text][vc_column_text el_class=&#8220;article-author&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;141498&#8243;]Ein Bericht von Jonas Schaufelberger (Text und Fotos).[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;110758&#8243;]Schon lange ist Bratislava an der Donau die gr\u00f6sste Stadt der Slowakei \u2013 aber erst seit der friedlichen Aufteilung der Tschechoslowakei am 1.1.1993 und der erstmaligen Gr\u00fcndung einer souver\u00e4nen Slowakei ist Bratislava auch Hauptstadt. Mit nur rund 500&#8217;000 Einwohnern ist sie nicht nur mit Abstand die kleinste Hauptstadt der vier Visegrad-Staaten, sondern auch nur rund ein Viertel so gross wie das benachbarte Wien.\r\nDies zeigt sich auch am Nahverkehrssystem: In der Stadt gibt es weder eine Metro noch eine ernstzunehmende S-Bahn. Erstere wurde in den Endjahren der kommunistischen Tschechoslowakei zwar aktiv geplant, und es kam sogar zum Baubeginn im Jahr 1988; letztere scheitert vor allem am Schienennetz, das einen grossen Bogen um die Innenstadt macht.\r\n<h4><strong>Das Tramnetz: Ausbau in drei Wellen <\/strong><\/h4>\r\nDer Tr\u00e4ger des st\u00e4dtischen Nahverkehrs ist das Tram. Bereits im August 1895 \u2013 damals noch unter \u00f6sterreichisch-ungarischer F\u00fchrung \u2013 wurde die erste elektrische Tramlinie in der Stadt eingef\u00fchrt. Das Netz wuchs rasch, bereits in den 1920er-Jahren mit Aufkommen des Busverkehrs kam es aber zu ersten Streckenstilllegungen: Schw\u00e4chere Linien\u00e4ste konnten nun auch durch das kosteng\u00fcnstigere Verkehrsmittel bedient werden. Parallel wurden aber nach wie vor neue Tramlinien gebaut, etwa zur Villa Lafranconi an der Donau.\r\n\r\nEinen regelrechten Aufschwung erlebte das Tramnetz dann in den 1970er- und 1980er-Jahren. Nach dem Zerfall von \u00d6sterreich-Ungarn am Ende des Ersten Weltkriegs war die Stadt nun, mit einem diktatorischen Intermezzo im Zweiten Weltkrieg, Teil der Tschechoslowakei, welche seit dem Zweiten Weltkrieg kommunistisch organisiert war. Der Bau neuer Grosssiedlungen erforderte auch deren Erschliessung, und nach den \u00d6lkrisen der 1970er-Jahre war das elektrische Tram das Mittel der Wahl. Zwischen 1966 und 1989 wurden mehrere Neubaustrecken in Betrieb genommen, darunter auch der Tram-Tunnel unter der Burg \u2013 letzterer, obschon parallel bereits mit dem Bau einer U-Bahn durch das Stadtzentrum zwischen dem Hauptbahnhof und dem s\u00fcdlichen Vorstadtbahnhof (und wichtigen internationalen Fernverkehrshalt) Petr\u017ealka begonnen wurde.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76122&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;123537&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;197047&#8243;]Diese U-Bahnpl\u00e4ne waren wohl auch der Grund, warum die 1961 definitiv eingestellte Tramlinie nach Petr\u017ealka trotz grosser Pl\u00e4ne \u2013 der Stadtteil sollte als eigentliche Mustersiedlung bis zu 500&#8217;000 der geplanten 2 Millionen Einwohner der Stadt direkt am Tor zum Westen beherbergen \u2013 nie reaktiviert wurde. Erst im Juli 2016 wurde der Stadtteil wieder mit einer Tramlinie angebunden \u2013 seither (und noch mindestens bis im Dezember 2024) endet diese allerdings an der Haltestelle Jungmannova noch rund einen Kilometer vom Bahnhof Petr\u017ealka entfernt. Es handelt sich hier eher um eine Stadtbahn \u2013 die neuen Abschnitte verlaufen auf komplett strassenunabh\u00e4ngigem Eigentrasse, und die Endhaltestelle ist ohne Wendeschlaufe ausgef\u00fchrt, was den Einsatz von Zweirichtungsfahrzeugen erfordert.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76123&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;100767&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;158582&#8243;]\r\n<h4><strong>Der Trolleybus als zweiter Hauptverkehrstr\u00e4ger<\/strong><\/h4>\r\nMitten im Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1941, gelangten in der Stadt an der Donau zum zweiten Mal Trolleybusse in den Einsatz \u2013 bereits von 1909 bis 1915 wurde, vor allem f\u00fcr den Ausflugsverkehr und damals noch als \u00abgleislose Bahn\u00bb bezeichnet, eine einzelne Linie nach Eisenbr\u00fcnnl betrieben. Der zweite Versuch war wesentlich erfolgreicher, wurde doch bis in die 1950er-Jahre ein ansehnliches Netz von Trolleybuslinien errichtet und daf\u00fcr auch Schweizer Fahrzeuge angeschafft, wobei ein von FBW, T\u00fcscher und MFO gebautes Fahrzeug bis heute als historischer Wagen existiert. In den 1960er-Jahren wurde diese Entwicklung durch das Aufkommen g\u00fcnstigerer Autobusse stark gebremst, einzelne Linien wurden sogar auf Autobus umgestellt \u2013 die \u00d6lkrise in den 1970er-Jahren f\u00fchrte jedoch zu einem Umdenken und zu einem erneuten Ausbau des Trolleybusnetzes, welches das parallel wachsende Tramnetz auf schw\u00e4cheren Achsen erg\u00e4nzte. Seither wird das Netz regelm\u00e4ssig erg\u00e4nzt, wobei zuletzt die F\u00f6rdergelder der europ\u00e4ischen Union die Entwicklung beschleunigten.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76124&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;248061&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;100244&#8243;]\r\n<h4><strong>Die heutigen Netze<\/strong><\/h4>\r\nHeute besteht das Tramnetz noch aus f\u00fcnf Linien \u2013 bis 2012 existierten deren 14, wobei sich auf praktisch allen Abschnitten mindestens zwei, oft noch mehr Linien \u00fcberlagerten. Diese Linien wurden 2012 in einer Neugestaltung auf acht reduziert (und kurze Zeit darauf wieder auf neun erh\u00f6ht), die daf\u00fcr alle im gleichen Takt fuhren; 2019 wurden vier weitere Linien eingestellt und daf\u00fcr auf den meisten verbliebenen Linien der Takt verdichtet \u2013 in der Hauptverkehrszeit morgens fahren heute alle verbliebenen Linien mit den Nummern 1, 3, 4, 7 und 9 im 4-Minuten-Takt, tags\u00fcber je nach Linie alle 5, 7.5 oder 10 Minuten.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76125&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;191490&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;168892&#8243;]Das Trolleybusnetz verlor im Jahr 2021 seine bis dahin \u00fcblichen 200er-Nummern: die heutigen zweistelligen Nummern sind in das Schema der innerst\u00e4dtischen Autobuslinien integriert. Die erste der beiden Ziffern verweist jeweils auf den haupts\u00e4chlich erschlossenen Stadtbezirk, die zweite wurde nach M\u00f6glichkeit von den fr\u00fcheren 200er-Nummern \u00fcbernommen. So bestehen heute 12\u00a0Trolleybuslinien, welche ein Netz von 107 Kilometern L\u00e4nge bedienen \u2013 im Gegensatz zum Tram allerdings oftmals in deutlich schw\u00e4cherem Takt.\r\n<h4><strong>Trams aus Tschechien\u2026 \u00a0<\/strong><\/h4>\r\nDie Fahrzeuge stammen auf beiden Netzen fast ausschliesslich von Herstellern aus Tschechien. Auf dem Tramnetz dominieren heute die modernen Trams der Bauart \u0160koda Forcity Plus \u2013 unter der Bezeichnung \u0160koda 29T wurden in zwei Serien 2015\/2016 und 2023\/2024 insgesamt 50 dieser Gelenkwagen abgeliefert, die auf den Linien 1, 4 und 9 zum Einsatz kommen. Sie werden erg\u00e4nzt durch 40 Zweirichtungswagen der Bauart 30T, welche zwingend die als Zweirichtungs-Stadtbahn gebaute Linie 3 komplett abdecken und daneben auch auf den anderen Niederflur-Linien eingesetzt werden \u2013 auch diese wurden in zwei Serien 2015-2016 und 2024 abgeliefert. Die Fahrzeuge wurden im tschechischen Plze\u0148 gebaut.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76126&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;523625&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;213060&#8243;]Die noch vorhandenen \u00e4lteren Trams entstammen ebenfalls vollst\u00e4ndig tschechischer Produktion \u2013 allerdings bei Weitem kein Alleinstellungsmerkmal der Slowaken, lieferte \u010cKD Tatra aus Prag-Smichov doch ihre Trams an alle kommunistischen Staaten Europas mit Ausnahme von Polen. Die \u00e4ltesten noch vorhandenen Trams entsprechen dem Typ T3, mit knapp 14&#8217;000 gebauten Exemplaren eine der meistgebauten Trambauarten der Welt. Gegen 200 dieser Fahrzeuge wurden zwischen 1964 und 1989 an die st\u00e4dtsichen Verkehrsbetriebe Bratislava abgeliefert, wovon nach einer letzten Welle von Ausrangierungen 2023\/2024 aktuell noch 24\u00a0Fahrzeuge im Einsatz stehen. Die Trams kommen heute vor allem noch auf der Linie 4 und dort insbesondere auf den \u00abkurzen\u00bb Kursen zum Bahnhof Nov\u00e9 Mesto zum Einsatz \u2013 wobei die meisten noch eingesetzten Fahrzeuge in den 1990er- und 2000er-Jahren unter Einbau einer Thyristor-Steuerung modernisiert wurden.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76127&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;141449&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_column_text el_class=&#8220;figcaption&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;144090&#8243;]<strong>Titelbild:<\/strong> Erst in den 2010er-Jahren wurde das Tramtrassee zum Bahnhof w\u00e4hrend einer mehrj\u00e4hrigen Sperre saniert. Trotzdem ist es bereits heute wieder in schlechtem Zustand &#8211; was man vom gepflegten Tatra-T3-Zug 7842\/7842 im neuen Design so nicht sagen kann. Anstatt den \u00fcblicherweise hier angesetzten T6-Trams auf der HVZ-Linie 7 im Einsatz, verl\u00e4sst er gerade die Haltestelle \u00darad vl\u00e1dy SR in Richtung des dezentral oberhalb der Stadt gelegenen Hauptbahnhofs. Das Fahrzeug geh\u00f6rt zu den 1989 als letzte Serie in die Stadt gelieferten 12 Fahrzeugen &#8211; zu diesem Zeitpunkt war der Typ T3 bereits seit 25 Jahren Teil des Stadtbildes von Bratislava.\r\n\r\nFoto: Jonas Schaufelberger[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76128&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;873805&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;294211&#8243;]Ebenso modernisiert wurden die meisten der insgesamt 89 Gelenktrams der Bauart K2 \u2013 am augenf\u00e4lligsten ist dies bei den neun Gelenktrams der Bauart K2S, welche 2007-2009 neue Fronten und Antriebstechnologie erhielten, aber den Rest ihrer Untergestelle und K\u00e4sten behielten. Im Einsatz stehen noch rund 20 Tatra-Gelenkz\u00fcge \u2013 sie verdichten aktuell insbesondere die Linie 1 in den Hauptverkehrszeiten, wof\u00fcr allerdings meist die 9 K2S ausreichen.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76129&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;110635&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;183804&#8243;]Praktisch im Originalzustand befinden sich hingegen die T6A5-Trams \u2013 die zwischen 1991 und 1997 gebauten 58 Vierachser decken heute Teile der Linie 4 sowie \u00fcblicherweise die gesamte HVZ-Linie 7 ab, Abweichungen von diesem Schema kommen je nach Verf\u00fcgbarkeit und bei Grossanl\u00e4ssen vor. Auch diese Tramserie ist mit der Lieferung von 30 weiteren Forcity seit 2023\/2024 nicht mehr voll ausgelastet.\r\n<h4><strong>\u2026und im Trolleynetz<\/strong><\/h4>\r\nAuch die Trolleybusse stammen grossmehrheitlich von Herstellern in Tschechien. F\u00fcr Osteuropa durchaus typisch ist die Mischung von Standard- und Gelenktrolleybussen. \u0160koda aus Plze\u0148 zeichnet auch hier bei einer Mehrheit der Fahrzeuge verantwortlich \u2013 baut allerdings keine eigenen Bus-Chassis und -Karosserien mehr.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76130&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;150961&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;430756&#8243;]Die gr\u00f6sste Serie von Trolleybussen sind aktuell die 2013-2015 gelieferten 50 Standard- und 70 Gelenktrolleys der Bauarten 30Tr bzw. 31Tr, welche auf Fahrzeugen des tschechischen Herstellers SOR aufbauen. Zwar werden seit 2024 ebenfalls erste Fahrzeuge mit Defekten abgestellt, noch tragen die Fahrzeuge aber die Hauptlast auf den meisten Trolleybuslinien \u2013 mit zwei Ausnahmen:\r\n\r\nF\u00fcr die Hochleistungs-Linie 71 im Norden der Stadt werden seit 2023\/2024 16 Doppelgelenk-Trolleybusse der Bauart Solaris Trollino 24 (allerdings ebenfalls mit elektrischer Ausr\u00fcstung von \u0160koda) eingesetzt \u2013 und 11 Standard-Trolleybusse der Bauart SOR TNS12 mit leistungsf\u00e4higer Batterie erm\u00f6glichen die Einbindung der Linie 44 \u00fcber einen fahrleitungslosen Abschnitt in den Hauptbahnhof.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76131&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;183031&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;169513&#8243;]Die Gelenktrolleybusse werden ausserdem durch 23 2023\/24 gelieferte \u0160koda 27TrA erg\u00e4nzt, die Fahrzeuge haben \u00e4ltere \u0160koda-Trolleybusse ersetzt. \u2013 auch hier bleibt also ein wesentlicher Teil der Fertigung in tschechischer Hand.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76132&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;109274&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;100914&#8243;]\r\n<h4><strong>Die weiteren Aussichten<\/strong><\/h4>\r\nDie Inbetriebnahme der Tram-Verl\u00e4ngerung nach Petr\u017ealka ist aktuell die letzte Netzentwicklung im Trambereich \u2013 wie viele St\u00e4dte in Osteuropa weist die Stadt in den letzten Jahren wenig tram-w\u00fcrdiges Wachstum gegen aussen auf und der Trolleybus als kosteng\u00fcnstige Alternative ist in der Stadt gut etabliert. Diskutiert werden aktuell zwar eine zus\u00e4tzliche Achse in der Innenstadt und eine Verl\u00e4ngerung ab D\u00fabravka in die Agglomeration, beide Projekte sind aber derzeit nicht spruchreif.\r\n\r\nFahrzeugseitig stehen beim Tram Optionen f\u00fcr 20 weitere Zweirichtungstrams in den \u0160koda-Auftragsb\u00fcchern \u2013 dies d\u00fcrfte ausreichen, um die 24 meist in Doppeltraktion eingesetzten T3 und einige weitere K2 zu ersetzen. Auf absehbare Zeit d\u00fcrften aber zumindest die inzwischen ebenfalls 30-j\u00e4hrigen T6 weiterhin im Einsatz zu sehen sein \u2013 auf der HVZ-Linie 7 oder im Mischbetrieb mit Niederflurfahrzeugen.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76133&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;449917&#8243;][vc_accordion gutter_simple=&#8220;0&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;177752&#8243;][vc_accordion_tab gutter_size=&#8220;2&#8243; column_padding=&#8220;2&#8243; title=&#8220;Weblinks&#8220; tab_id=&#8220;1535988182-1-88153600284253015360031420465297-4c5f&#8220;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;167041&#8243;]Ein sehr umfassendes Nachschlagewerk f\u00fcr Infos zum \u00d6V in zahlreichen slowakischen St\u00e4dten \u2013 sowohl f\u00fcr Nutzer als auch f\u00fcr Interessierte \u2013 ist die Website <a href=\"http:\/\/www.imhd.sk.\">http:\/\/www.imhd.sk.<\/a> Ein Besuch darauf ist sehr empfohlen \u2013 f\u00fcr Bratislava finden sich auch Hinweise \u00fcber die zum aktuellen Zeitpunkt auf jedem Kurs eingesetzten Fahrzeuge.[\/vc_column_text][\/vc_accordion_tab][\/vc_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auch nach mehreren Ausschreibungen fahren in Bratislava ausschliesslich Trams aus tschechischer Produktion \u2013 und man setzt auch im Trolleybusverkehr stark auf Produkte aus dem Nachbarland. 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