{"id":76024,"date":"2024-11-12T17:20:28","date_gmt":"2024-11-12T17:20:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/?p=76024"},"modified":"2024-11-12T17:20:28","modified_gmt":"2024-11-12T17:20:28","slug":"drei-jahrzehnte-polnische-schweden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/2024\/11\/12\/drei-jahrzehnte-polnische-schweden\/","title":{"rendered":"Drei Jahrzehnte polnische Schweden"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text el_class=&#8220;article-heading&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;158289&#8243;]<span class=\"font-762333\" style=\"color: #000080;\">Die fast zeitgleiche Ank\u00fcndigung von Scania und Volvo, Anfang 2024 den Bau von Karosserien in den eigenen Werken in Polen zu beenden, bedeutet das Ende einer 30-j\u00e4hrigen Geschichte mit auff\u00e4llig vielen Parallelen zwischen den beiden schwedischen Busbauern. Wir blicken zur\u00fcck auf die Fahrzeugvielfalt \u2013 und deren ebenso vielf\u00e4ltige Einsatzgebiete.<\/span>[\/vc_column_text][vc_column_text el_class=&#8220;article-author&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;148952&#8243;]Ein Bericht von Michel Bucheli, Sandro Fl\u00fcckiger, Silvan Pleisch, Julian Ryf und Jonas Schaufelberger.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;245499&#8243;]\r\n<h4><strong>Die Anf\u00e4nge<\/strong><\/h4>\r\nVor mehr als 100 Jahren, im Jahr 1911, entstand in Schweden der Ursprung der heutigen Scania AB, als die Maschinenfabrik Scania aus Malm\u00f6 (Scania bezeichnet auf Lateinisch die Region Schonen ganz im S\u00fcden Schwedens) und der Fahrzeugbauer Vabis aus S\u00f6dert\u00e4lje (s\u00fcdlich von Stockholm) zur Firma Scania-Vabis fusionierten. Die Firma war von Beginn an auch Bushersteller, wobei Chassis in Malm\u00f6 und Motoren sowie Karosserien in S\u00f6dert\u00e4lje hergestellt wurden. Bis 1932 und ab den 1950er-Jahren (dazwischen wurden nur Motoren und Chassis gebaut) wurden vor allem f\u00fcr den skandinavischen Markt auch Fahrzeuge mit eigenen Karosserien geliefert. Die vergleichsweise wenigen Busse in Mitteleuropa wurden dagegen in der Regel von lokalen Karosserieherstellern aufgebaut. In den 1960er-Jahren wurden die Bus-Aktivit\u00e4ten nach Katrineholm verlegt, die Firma hiess inzwischen nur noch Scania.\r\n\r\nMit der Gr\u00fcndung der Firma Volvo in G\u00f6teborg im Jahr 1926 entstand 15 Jahre nach Scania der langfristig gr\u00f6sste Konkurrent auf den nordischen M\u00e4rkten. Ab 1928 wurden in G\u00f6teborg erste Busse auf Lastwagenchassis gebaut, seit Mitte der 1930er-Jahre werden auch \u00abechte\u00bb Bus-Chassis hergestellt. Anders als bei Scania \u00fcberliess man den Bau von Karosserien auch f\u00fcr die skandinavischen M\u00e4rkte den entsprechenden Spezialisten. Im Jahr 1968 wurde die Bus-Sparte innerhalb des Konzerns in die eigene Volvo Bussar AB ausgegliedert, die 1977 in Bor\u00e5s ein neues Produktionswerk f\u00fcr Bus-Chassis er\u00f6ffnete. In Zusammenarbeit mit dem schweizerischen Carrossier Ramseier&amp;Jenzer wurde Mitte der 1980er-Jahre erstmals ein integral konstruierter Reisebus vom Typ C10M lanciert. Die Produktion endete jedoch nach rund 80 Einheiten bereits wieder.\r\n<h4><strong>Karosseriebauer werden aufgekauft<\/strong><\/h4>\r\nAb den 1980er-Jahren begann Volvo, mehr oder weniger gezielt, Aufbauhersteller aufzukaufen, welche dann vorwiegend f\u00fcr Volvo produzierten. Die Werke wurden teilweise bereits nach wenigen Jahren wieder geschlossen:\r\n<ul>\r\n \t<li>1981: S\u00e4ffle Karosseri AB, S\u00e4ffle, Schweden; Schliessung 2013<\/li>\r\n \t<li>1988: Leyland Bus, United Kingdom; Schliessung 1993<\/li>\r\n \t<li>1990: Steyr Bus GmbH, Steyr, \u00d6sterreich; Schliessung 1999<\/li>\r\n \t<li>1994: Aabenraa Karrosseri A\/S, Aabenraa, D\u00e4nemark; Schliessung 2004<\/li>\r\n \t<li>1994: Dr\u00f6gm\u00f6ller Karosserien GmbH &amp; Co. KG, Heilbronn, Deutschland; Schliessung 2005<\/li>\r\n \t<li>1998: Carrus Oy, Finnland; Werk in Vantaa 2001 geschlossen, Werk in Tampere 2008 geschlossen, Werk in Lieto 2008 von finnischen Investoren \u00fcbernommen<\/li>\r\n<\/ul>\r\nDamit konnte Volvo nun vermehrt komplette Busse verkaufen, wobei jedoch die Lieferung von Chassis ohne Aufbauten sowohl an die unabh\u00e4ngigen skandinavischen Aufbauhersteller als auch in den Rest der Welt weiterging.\r\nIm Gegensatz zu Volvo baute Scania bereits ab den 1950er-Jahren eigene Busaufbauten, ab den 1960er-Jahren in einem neuen Werk in Katrineholm. Trotzdem blieb Scania bez\u00fcglich der Integration von Karosserieherstellern ebenfalls nicht ganz unt\u00e4tig \u2013 im Jahr 1995 wurde die \u00abDanish Automobile Building\u00bb (DAB) in Silkeborg \u00fcbernommen, welche bereits ab 1997 eigene Scania-Busaufbauten produzierte und deren Produktion eigener Busmodelle 1999 auslief.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76150&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;147999&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;881128&#8243;]\r\n<h4><strong>Der Sprung in den Osten<\/strong><\/h4>\r\nWesentlich wichtiger war f\u00fcr Scania der Sprung nach Polen: Nur kurz nach dem Zerfall des Ostblocks, im Jahr 1992, ging Scania ein Joint-Venture mit dem polnischen Hersteller Kapena ein. Dieses erm\u00f6glichte die Umgehung von Strafz\u00f6llen beim Export von Lastwagen in den f\u00fcr westliche Firmen sehr jungen Markt. In S\u0142upsk nahe der Ostsee startete 1993 die Produktion von Lastwagen, gefolgt von Busaufbauten ab 1994. Ab 1996 wurden auch Bus-Chassis hergestellt, und nachdem 2002 die Lastwagenproduktion eingestellt wurde, ist S\u0142upsk heute ein reines Bus-Werk. Seit einer Erneuerung im Jahr 2010 konnten dort bis zu 1\u2018500 Busse j\u00e4hrlich produziert werden und 2023 wurde das 10\u2018000. Fahrzeug aus S\u0142upsk geliefert. Mit der Schliessung des Stammwerks in Katrineholm f\u00fcr Serienfahrzeuge im Jahr 2004 (bis 2006 wurden dort noch einzelne Neuentwicklungen und Prototypen gebaut) wurde S\u0142upsk zum einzigen Scania-Buswerk \u2013 zumindest vor\u00fcbergehend.\r\n\r\nNur wenig nach Scania ging auch Volvo den Schritt \u00fcber die Ostsee und in den wachsenden osteurop\u00e4ischen Markt. 1995 gr\u00fcndeten Volvo (55%) und die damals noch eigenst\u00e4ndige finnische Carrus Oy (45%) die Volvo Bus Poland Company Ltd., welche in Wroc\u0142aw ein Karosseriewerk aufbaute; ab der Integration von Carrus in Volvo 1998 war Volvo alleiniger Eigent\u00fcmer der Fabrik, und schrittweise wurden auch die Busentwicklung und weitere Services nach Polen verschoben. Produziert wurden die Chassis weiterhin im schwedischen Bor\u00e5s, und auch im schwedischen S\u00e4ffle wurden noch bis 2013 die dort entwickelten Karosserien aus verschraubten Aluminiumprofilen gebaut. Dagegen wurden in Polen von Carrus entwickelte geschweissten Stahlkonstruktionen produziert. Erst mit der Schliessung des Werks in S\u00e4ffle 2013 wurde die Aufbauproduktion komplett nach Polen verlegt, wobei im Bereich der Linienbusse nur noch die Konstruktionen aus S\u00e4ffle weiterverwendet wurden.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76151&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;920789&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;207885&#8243;]\r\n<h4><strong>Zur\u00fcck zu den Wurzeln: Das Ende des Karosseriebaus<\/strong><\/h4>\r\nAuch nach der Schliessung des Werks in Katrineholm stammten nicht alle Scania-Busse aus Polen: Die finnische Lahden Autokori Oy in Lahti produzierte ab 2007 wiederum Aufbauten, die als Scania-Komplettbusse vermarktet wurden. Mit der Insolvenz des Unternehmens im Jahr 2014 wurde es von Scania aufgekauft und es wurden noch bis 2020 Fahrzeuge in Finnland produziert.\r\n\r\nAuch hier gibt es die fast schon selbstverst\u00e4ndliche Parallele zu Volvo \u2013 der von Volvo \u00fcbernommene Aufbauhersteller Carrus produzierte n\u00e4mlich parallel zu Wroc\u0142aw weiter Aufbauten f\u00fcr Volvo, bis die Schliessung der verbliebenen Werke in Tampere und Lieto per 2008 beschlossen wurde. Das Werk in Lieto wurde von finnischen Investoren \u00fcbernommen und produzierte unter dem \u00abneuen\u00bb Namen Carrus Delta Oy weiterhin Aufbauten f\u00fcr Volvo, insbesondere Nischenvarianten des Volvo 9700 wie Spezialh\u00f6hen und Cargo-Busse. Seit 2020 produziert Carrus f\u00fcr Volvo zudem den Doppeldecker 9700 DD.\r\n\r\nSeit 2010 werden f\u00fcr Scania auch in China Aufbauten produziert. Der dortige Hersteller Higer produziert den Reisebus \u00abTouring\u00bb f\u00fcr Scania und baut weitere Modelle auf Scania-Chassis auf, die zumindest in Europa von Scania vermarktet werden.\r\n\r\nIm M\u00e4rz 2023 kommunizierte Volvo das Ende des Komplettbus-Baus in Europa, gefolgt von Scania im Mai. Beide Hersteller liessen die Produktion von Aufbauten in Polen im ersten Quartal 2024 auslaufen und geben daf\u00fcr wirtschaftliche Gr\u00fcnde an \u2013 dass diese Gr\u00fcnde durch den Fokus oder Verzicht auf gewisse Entwicklungen auch hausgemacht sind, ist nicht auszuschliessen.\r\n\r\nJedenfalls gibt es hier deutliche Parallelen: Beide Hersteller behalten die Chassis-Produktion in Europa bei \u2013 Volvo in Bor\u00e5s, Scania in S\u0142upsk. Und beide Hersteller wollen weiterhin eigene Komplettbusse vermarkten, welche bei Partnern aufgebaut werden. Scania nebst der bew\u00e4hrten Partnerschaft mit der spanischen Irizar prim\u00e4r bei Higer in China, wo schon seit 2023 der Stadtlinienbus \u00abFencer\u00bb aufgebaut wird. Volvo bei der \u00e4gyptischen Firma MCV, welche ab 2025 den 7900 electric und den 8900 LE electric (inklusive 15-Meter-Variante) aufbauen wird. Der Doppeldecker 9700 DD sowie die vorletzte Generation des einst\u00f6ckigen 9700 wird weiterhin bei Carrus in Finnland gebaut. Die angek\u00fcndigte Produktion der einst\u00f6ckigen Reisebusse 9700 und 9900 beim spanischen Unternehmen Sunsundegui wurde im Sommer 2024 jedoch gestoppt.\r\n\r\nOb Scania mit der neuen Produktpalette langfristig in der Schweiz Fuss fassen will und kann, ist offen \u2013 Volvo hat seine Schl\u00fcsse aus den geringen Verkaufszahlen bereits gezogen und die Vertriebsorganisation in den deutschsprachigen L\u00e4ndern 2023 geschlossen.\r\n\r\nIm deutschsprachigen Markt geht mit dem Ende des Komplettbus-Baus auch die Pr\u00e4senz von Scania und Volvo dem Ende zu \u2013 ohne dass deren Absenz dort eine wirkliche L\u00fccke hinterl\u00e4sst.[\/vc_column_text][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;799915&#8243;]\r\n<h4><strong>Scania: Von den Urgesteinen zum \u00abOmniversum\u00bb<\/strong><\/h4>\r\nDamit wechseln wir zu den Fahrzeugen. Die ersten in den \u00abneuen\u00bb Karosseriewerken gebauten Fahrzeuge waren die urspr\u00fcnglich in Schweden entwickelten und gebauten Fahrzeuge der CN-Reihe; nach rund 10-j\u00e4hriger Produktion in Katrineholm wurden sie ab 1994 auch in S\u0142upsk gefertigt. Bis zum Produktionsende 1998 wurden die CN-Fahrzeuge in beiden Werken parallel hergestellt.\r\n\r\nIm 1995 \u00fcbernommenen DAB-Werk Silkeborg wurde als Hochflurbus noch bis 1999 der Hochflurbus \u00abDAB Facelift\u00bb weitergebaut, welcher eine DAB-Entwicklung war.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76033&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;747692&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76035&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;631409&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;213375&#8243;]Der DAB Facelift war auch Grundlage f\u00fcr den Hochbodenbus \u00abOmniLine\u00bb \u2013 der Typ wurde ab 2000 in Silkeborg produziert. Bis zum Produktionsende im Jahr 2008 wurde er dann in verschiedenen anderen Werken hergestellt. Neben dem Werk in S\u0142upsk wurden die Karosserien auch bei Drittfirmen in Auftrag gegeben. [\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76036&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;184032&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;284454&#8243;]Punkto Design stand f\u00fcr den OmniLine die bereits zuvor lancierte LE\/Niederflur-Baureihe Pate: Ab 1996 wurden in Silkeborg der Niederflurbus OmniCity und der LowEntry-Bus OmniLink produziert. OmniCity und OmniLink waren eine technische Neuentwicklung mit Aluminium-Gerippe und haben mit den d\u00e4nischen Wurzeln der DAB-Konstruktionen kaum etwas gemeinsam. Die Busse wurden zu Beginn in Silkeborg (bis 2000) und Katrineholm (bis 2004) produziert und ab 1999 auch in S\u0142upsk, wo die Produktion 2013 auslief. Sie erreichten vor allem in Schweden, Norwegen und D\u00e4nemark hohe Verbreitungszahlen, gelangten aber nicht zuletzt in rund 300 St\u00fcck nach Paris sowie als Rechtslenker ins Vereinigte K\u00f6nigreich, wo etwa 650 OmniCity und OmniLink ausgeliefert wurden.\r\n\r\nF\u00fcr den britischen Markt wurde auch eine Doppelstock-Version des OmniCity gebaut, welche mit \u00fcber 500 produzierten Fahrzeugen ebenfalls eine gute Verbreitung auf der Insel erreichte. Parallel dazu produzierte East-Lancs auf Scania-Chassis ein optisch \u00e4hnliches Modell (genannt \u00abOmniDekka\u00bb), welches bei den \u00fcber 500 Fahrzeugen nicht eingerechnet ist. [\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76037&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;423479&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76038&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;198042&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;136431&#8243;]Sowohl OmniCity als auch OmniLink waren in verschiedenen L\u00e4ngen vom Midi- \u00fcber den Standardbus bis hin zum Gelenkbus verf\u00fcgbar, wobei der Midibus dem Niederflurbus und der dreiachsige Solobus dem Low Entry vorbehalten blieb. Antriebsseitig waren (Bio-)Diesel- und Gasmotoren verf\u00fcgbar.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_column_text el_class=&#8220;figcaption&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;414029&#8243;]<strong>Titelbild:<\/strong> Im Vall\u00e9e du Joux im Waadtl\u00e4nder Jura betreibt die Soci\u00e9t\u00e9 Anonyme des auto-transports de la Vall\u00e9e du Joux A.V.J. die Buslinie 690. Diese bedient im Hochtal all jene D\u00f6rfer und Weiler, die nicht durch die Regionalz\u00fcge der RER Vaud erschlossen werden. Auf der Linie verkehrt seit 2015 dieser weisse Volvo 7900 Hybrid, ausgestattet mit \u00dcberlandsitzen.\r\n\r\nFoto: Michel Bucheli[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76039&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;134246&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76041&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;163046&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76042&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;118672&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;140813&#8243;]Im Schweizer Markt konnten sich die \u00abOmnis\u00bb \u2013 anders als in den romanischen Nachbarl\u00e4ndern Italien und Frankreich \u2013 nicht durchsetzen. Ein einziger Scania OmniCity wurde an die Firma Lanz in Huttwil ausgeliefert, welche den Bus f\u00fcr den Regionalverkehr Mittelland einsetzte. Zudem existierte mindestens kurzzeitig ein weiterer Wagen beim Busbetrieb Seetal-Freiamt \u2013 zu diesem Fahrzeug sind der Redaktion allerdings keine Details bekannt. Der verbliebene Schweizer Karosseriebauer Hess AG aus Bellach baute jedoch ab der Jahrtausendwende zahlreiche Stadtbusse auf Chassis von Scania vor allem f\u00fcr die Zugerland Verkehrsbetriebe, die regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW), den Busbetrieb Aarau, die Verkehrsbetriebe Luzern (als einziger gr\u00f6sserer Besteller der Midi-Version) und in kleineren Zahlen auch f\u00fcr andere Busbetriebe auf.\r\n<h4><strong>OmniExpress \u2013 die finnischen Scanias<\/strong><\/h4>\r\nAb 2007 gelangte in Zusammenarbeit mit der Lahden Autokori Oy aus dem finnischen Lahti der Reisebus OmniExpress zur Ablieferung. Dieser erste \u00abeingekaufte\u00bb Reisebus sollte die Omni-Reihen am oberen Ende der Skala erg\u00e4nzen, weist jedoch im Gegensatz zu OmniLine, -City und -Link keine gemeinsamen Designelemente auf.\r\n\r\nDer Bus wurde in drei H\u00f6henvarianten produziert: 3.20, 3.40 und 3.60 Meter Gesamth\u00f6he mit entsprechend unterschiedlichen Bodenh\u00f6hen und Gep\u00e4ckraum-Volumen waren erh\u00e4ltlich. Der tiefste OmniExpress l\u00f6ste dabei fliessend auch den OmniLine ab, dessen Produktion 2009 eingestellt wurde.\r\n\r\nDie Fahrzeuge fanden ausserhalb der nordischen Heimm\u00e4rkte kaum Abnehmer, wobei die Flotte von 60 OmniExpress 3.60, die 2013 nach der Liberalisierung des Fernverkehrs in Deutschland an die Subunternehmer des ADAC-Postbus geliefert wurde, erw\u00e4hnenswert ist.\r\n[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76043&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;589540&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;723482&#8243;]Mit dem OmniExpress 3.2LE wurde ab 2014 auch ein Low-Entry-Fahrzeug der OmniExpress-Reihe angeboten, das in Konkurrenz zum OmniLink-Nachfolger Citywide LE stand \u2013 der Bus wurde nur von 2014 bis 2017 produziert (ab 2015 auch in S\u0142upsk) und vor allem in die nordeurop\u00e4ischen L\u00e4nder geliefert. Optisch angelehnt an den \u00abhohen\u00bb OmniExpress, handelte es sich technisch um ein Facelift des \u00abScala\u00bb, einer Lahti-Eigenentwicklung, die 2014 mit \u00dcbernahme der insolventen Lahden Autokori Oy ins Scania-Programm gelangte.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76044&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;236225&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;994565&#8243;]\r\n<h4><strong>Citywide und Interlink \u2013 die zweite echte Scania-Generation<\/strong><\/h4>\r\nAb 2011 wurden die OmniCity und OmniLink durch eine neue Generation von Scania-Bussen abgel\u00f6st \u2013 unter dem Namen Citywide waren nun sowohl die LE- als auch die Vollniederflur-Variante als Stadtbusse betitelt. Es handelte sich um ein Facelift ihrer Vorg\u00e4nger mit Aluminium-Gerippe. Die Busse wurden von Anfang an in S\u0142upsk produziert und auch in verschiedenen alternativen Varianten wie CNG und Hybrid angeboten.\r\n\r\nDank der aktiven Verkaufsorganisation gelangen weiterhin auch Verkaufserfolge in Mittel- und S\u00fcdeuropa. Auch in der Schweiz konnte mit der Bauart ein Treffer gelandet werden \u2013 die Verkehrsbetriebe Vevey-Montreux-Chillon-Villeneuve (VMCV) ersetzten ab 2018 praktisch ihre ganze Flotte durch Scania Citywide, wobei es sich bei zehn der 28 Busse um die nachfolgende Generation Citywide NBA handelt. Weitere Abnehmer waren der Postauto-Unternehmer Schwizer aus Goldach (3 LE-Hybridbusse), der Busbetrieb Seetal-Freiamt sowie Limmatbus.\r\n\r\nAnsonsten blieb der Citywide wie seine Vorg\u00e4nger insbesondere ein in Nordeuropa verbreitetes Modell \u2013 vor allem in der LE-Variante, die abgesehen von den absoluten Grossst\u00e4dten auch im Stadtverkehr in Skandinavien traditionell die Nase vorne hat.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76045&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;159376&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76046&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;196922&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76047&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;179892&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76048&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;128363&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76049&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;920251&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;147182&#8243;]2017 wurde mit dem \u00abCitywide suburban LE\u00bb auch der OmniExpress 3.2LE in die Citywide-Reihe \u00fcbernommen und aktualisiert. Der tiefere Sinn dieser \u00abDoppel-LE-Strategie\u00bb bestand wohl in erster Linie in der Befriedigung der finnischen Kunden, die auch Hauptabnehmer des Fahrzeugs waren. Trotzdem gelangen hier einzelne Verk\u00e4ufe in die Schweiz: Ein Fahrzeug mit reinem Dieselantrieb stand von 2018 bis 2021 in Engelberg im Sportbusverkehr, ein weiteres in Hybrid-Ausf\u00fchrung f\u00e4hrt bei den VBZ als Fahrschulwagen und zwei Fahrzeuge, ebenfalls in Hybrid-Ausf\u00fchrung, sind bei PostAuto in Gland im Einsatz.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76050&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;126364&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76051&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;173625&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;727436&#8243;]\r\n<h4><strong>Der Interlink als neuer Reisewagen<\/strong><\/h4>\r\nAb 2016 wurde in Lahti der Scania \u00abInterlink\u00bb produziert \u2013 als Facelift des OmniExpress wurde der Bus von 2016 bis 2020 wiederum in 3 H\u00f6henvarianten europaweit angeboten \u2013 auch mit diesem Fahrzeug gelang der grosse Durchbruch in Mitteleuropa nicht. Allerdings hat mit einem einzigen verk\u00fcrzen Fahrzeug bei Bus Val M\u00fcstair GmbH sogar ein Fahrzeug den Weg in die Schweiz gefunden.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76053&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;115781&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76054&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;108321&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;193897&#8243;]\r\n<h4><strong>Citywide und Interlink NBA \u2013 eine Neuentwicklung als Abschluss<\/strong><\/h4>\r\nAb 2019 gelangte schliesslich der Nachfolger des Citywide zur Ablieferung \u2013 unter der Bezeichnung Citywide NBA LE bzw. Citywide NBA LF wurde eine vollst\u00e4ndige Neuentwicklung mit Stahlgerippe ausgeliefert, welche im letzten verbliebenen Aufbauwerk in S\u0142upsk von den B\u00e4ndern rollte. Dank eines konstruktiv durchaus bemerkenswerten Baukastensystems konnte eine auf dem Markt bisher nicht gesehene Typenvielfalt aus der Kombination von Bauart (NF, LE), L\u00e4nge (in 10-cm-Schritten w\u00e4hlbar) und Antriebsart (Diesel, Gas, Dieselhybrid, batterielektrisch) angeboten werden.\r\n\r\nDie Fahrzeuge gelangen auch wieder in der Schweiz zur Ablieferung: Die VMCV beschafften nach ihrer gr\u00f6sseren CityWide-Bestellung wiederum eine gr\u00f6ssere Serie von zehn Fahrzeugen mit Diesel- und Gasantrieb. Als Batteriebus konnte das Modell an BSU\/RBS, RVBW und PostAuto verkauft werden. Ein Einzelst\u00fcck mit Dieselantrieb wurde nach Engelberg geliefert. Als einige der letzten produzierten Fahrzeuge \u00fcbernahm PostAuto im ersten Halbjahr 2024 vier dreiachsige LE-Fahrzeuge.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76055&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;115323&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76056&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;146176&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76057&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;918613&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;873581&#8243;]Auf Basis dieser Niederflurbusse wurde mit dem Interlink NBA ab 2022 auch wieder ein Hochboden-\u00dcberlandbus produziert, nachdem sich dies als Sortimentsl\u00fccke erwiesen hat. Trotz der nur sehr kurzen Produktionsdauer konnte ein Fahrzeug an die \u00f6rtliche PostAuto-Unternehmung im Val M\u00fcstair verkauft und 2024 ausgeliefert werden.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76058&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;156635&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;850933&#8243;]Trotz grossen Investitionen in die neue Baureihe und einem wegweisenden Baukastensystem hat sich Scania f\u00fcr die Einstellung der Produktion entschieden. Der rasche R\u00fcckzug erwischte den einen oder anderen Betreiber auf dem falschen Fuss \u2013 so w\u00e4ren etwa bei Postauto noch weitere Fahrzeuge aus einem Rahmenvertrag abrufbar gewesen, wozu durchaus auch die Absicht bestand.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;300552&#8243;]\r\n<h4><strong>Volvo: Die ersten Stadt- und Regionalbusse aus S\u00e4ffle und Steyr<\/strong><\/h4>\r\nDamit kommen wir zum schwedischen Mitbewerber Volvo und springen zur\u00fcck in die 1990er-Jahre: Die ersten als Volvo-Komplettbusse vermarkteten Fahrzeuge stammen aus dem \u00fcbernommenen Karosseriewerk in S\u00e4ffle. Mit dem S\u00e4ffle 2000 (LE- und Hochbodenbus, ab 1991) und dem S\u00e4ffle 5000 (ab 1995) wurde die Palette der Stadt- und Regionalbusse abgedeckt. Die Fahrzeuge basieren auf S\u00e4ffle-eigenen Konstruktionen aus verschraubten Aluminiumprofilen und wurden ausserhalb des skandinavischen Markts nicht aktiv angeboten. Nebst dem Werk S\u00e4ffle wurden sie von 1995-2001 auch im d\u00e4nischen Aabenraa (unter dem Namen Aabenraa 5000) produziert.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76063&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;135629&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76064&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;185256&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;191191&#8243;]Auch die Nachfolgemodelle der S\u00e4ffle-Bauarten waren in erster Linie f\u00fcr den skandinavischen Markt gedacht und fanden ausserhalb praktisch nur als Occasionen Verbreitung. Der Volvo 8500 als LowEntry- und Hochbodenbus wie auch der 7500 als Niederflurbus waren ausserhalb Skandinaviens Aussenseiter, wenn auch immerhin im Occasionseinsatz durchaus zu finden. [\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76065&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;124844&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76066&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;499074&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;947432&#8243;]Ab 1994 wurde auch im \u00fcbernommenen Steyr-Werk in Wien ein Niederflurbus produziert \u2013 fast zeitgleich mit dem S\u00e4ffle 5000 wurden hier f\u00fcr den \u00f6sterreichischen Markt Niederflurbusse der Bauart Steyr SN12 produziert, welche, mit Volvo-Logo versehen, auch gelegentlich exportiert wurden. Vor\u00fcbergehend standen auch in der Schweiz zwei Fahrzeuge im Einsatz: Sie wurden gebraucht angekauft und standen von 2005 bis 2007 im Einsatz. Die Produktion dieser Bauart endete 1999. Die Nachfolgereihe 7000\/7700 war Basis f\u00fcr den Siegeszug der Fahrzeuge aus Polen.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76067&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;179567&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;206359&#8243;]\r\n<h4><strong>Volvo-Busse aus Deutschland und Finnland<\/strong><\/h4>\r\nF\u00fcr die Entwicklung einer Reisebus-Bauart wurde vor allem auf die 1992 angekaufte Firma Dr\u00f6gm\u00f6ller im deutschen Heilbronn gesetzt. Mit dem B12-500 (ab 1992) und B12-600 (ab 1995) wurden auch Komplettreisebusse in Deutschland produziert. Die beiden Modelle wurden ab 2001 vom Volvo 9900 abgel\u00f6st, der bei verschiedenen Aufbau-Herstellern in unterschiedlichen Ausf\u00fchrungen produziert wurde.\r\n\r\nDie Partnerschaft mit Carrus (ab 1995) brachte auch Volvo-Fahrzeuge aus Finnland. Teil des Volvo-Programms wurden so der Carrus City U (Niederflurbus, 1995-2000), Carrus Vega (LE und Hochflur, 1997-2001), Star (1995-2002) und Vector\/Regal (1995-2002). Diese Fahrzeuge waren die \u00abKeimzelle\u00bb der ab 1997 in Wroc\u0142aw produzierten Fahrzeugfamilien.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76068&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;432022&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76069&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;126736&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;137198&#8243;]\r\n<h4><strong>Die Linienbusse aus Polen<\/strong><\/h4>\r\nAb 1997 begann in Wroc\u0142aw die Produktion neu entwickelter Volvo-Fahrzeuge mit dem Volvo 7250 respektive B10-400, der auch in Heilbronn produziert wurde. Die Bauart, basierend auf dem Carrus Vega, wurde nur w\u00e4hrend vier Jahren produziert, gelangte aber in dieser Zeit auch in die Schweiz, wo sie vor allem im Wallis und Waadtland an diverse PostAuto-Unternehmer und -Betriebsstellen abgeliefert wurden. Insbesondere die k\u00fcrzeste Bauart mit war den Anforderungen in der Schweiz durchaus angepasst, war sie doch k\u00fcrzer und wendiger als die Setra S313UL. Eine weitere Verbreitung scheiterte nicht zuletzt auch am Neoplan Transliner, dessen gr\u00f6sseres Variantenspektrum bis hin zum schmalen Bergbus gem\u00e4ss den angestammten Postauto-Baugr\u00f6ssen ein gutes Verkaufsargument war.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76070&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;251699&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;168686&#8243;]1999 folgte der Niederflurbus Volvo 7000 als Nachfolger des Steyr SN12 sowie des Carrus City \u2013 der Bus wurde schon ab 1998 von Carrus in Vantaa produziert (bis 2001) \u2013 in Wroc\u0142aw lief der Bus bis 2012 vom Band, wobei im Jahre 2003 die Bezeichnung zu 7700 wechselte. Im Gegensatz zu den Aluminium-Konstruktionen aus S\u00e4ffle handelt es sich um g\u00fcnstigere Stahl-Konstruktionen.\r\n\r\nDer Bus war der eigentliche T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr Volvo und war in ganz Europa zu finden; gerade auch im preissensiblen osteurop\u00e4ischen Markt konnte Volvo mit den Fahrzeugen punkten, nicht zuletzt mit gr\u00f6sseren Serien in der Produktionsstadt Wroc\u0142aw. W\u00e4hrend man zu Zeiten des 7000 in der Schweiz noch eher skeptisch war und ausser in Genf noch Volvo-Chassis mit Hess-Aufbauten bevorzugte, \u00e4nderte sich das mit dem Facelift zum 7700, der auch an einige Verkehrsbetriebe als Komplettbus ausgeliefert wurde. Im skandinavischen Heim-Markt indes bevorzugte man noch l\u00e4nger die Fahrzeuge aus den dortigen Produktionsst\u00e4tten.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76071&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;288065&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76072&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;988924&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76073&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;166426&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;204582&#8243;]Auch mit alternativen Antrieben wurde der Volvo 7000 und 7700 produziert. Neben den allgegenw\u00e4rtigen Gas-Varianten wurden f\u00fcr das \u00f6sterreichische Linz Trolleybusse produziert. In den sp\u00e4teren Jahren wurden vermehrt auch Hybrid-Busse hergestellt, welche sich dank attraktiver Leasing-Angebote auch bei ansonsten wenig Volvo-affinen Kunden verbreiteten.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76074&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;194589&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76075&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;431398&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76076&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;177563&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;535903&#8243;]2001 tauchte mit dem 8700 die erste komplette \u00dcberlandbus-Familie von Volvo aus Polen auf dem Markt auf, welche sowohl Hochflur- als auch LE-Fahrzeuge umfasste. Ebenfalls in Stahl-Bauweise gebaut, wurde der leistungsstarke Bus zum Verkaufsschlager und verbreitete sich auch in Mitteleuropa, insbesondere in der LowEntry-Bauweise. Ab 2002 beschaffte Postauto den Fahrzeugtyp in gr\u00f6sseren St\u00fcckzahlen sowohl als Hochflurbus (bis 2007, jeweils mit einzelnen Nachz\u00fcglern) wie auch als LowEntry-Bus (bis 2011). Auch auf dem skandinavischen Markt konnte sich der Bus \u2013 dort vor allem mit Hochboden \u2013 st\u00e4rker durchsetzen als seine niederflurigen Geschwister, zumal er bis 2008 auch durch Carrus im finnischen Tampere produziert wurde.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76079&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;115069&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76077&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;568084&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76078&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;517828&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76080&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;753669&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;202478&#8243;]\r\n<h4><strong>Reisebusse aus Deutschland, Polen und Finnland<\/strong><\/h4>\r\nIm Reisebus-Markt positionierte man sich ab 2001 mit dem Volvo 9700, der in Finnland und Polen in zahlreichen Untervarianten produziert wurde und auf den Reisebus-Konstruktionen von Carrus basierte. Zeitgleich wurde, basierend auf den Konstruktionen von Dr\u00f6gm\u00f6ller, der 9900 mit Theaterbestuhlung als Nachfolger des B12-600 angeboten, dessen Bau aber schon 2005 mit der Schliessung des Werkes in Heilbronn wieder eingestellt wurde. 2007 folgte dann ein neuer 9900 mit Theaterbestuhlung basierend auf der Carrus-Konstruktion. Ab 2010 wurde der 9500 als kostenbewusste Version des 9700 angeboten. Sowohl die zweite Generation des 9900 als auch der 9500 wurden beide nur in Wroc\u0142aw produziert. \u00dcbrigens verf\u00fcgte auch der 9700 in einigen Variationen \u00fcber eine Theaterbestuhlung, die allerdings von aussen aufgrund der nicht angepassten Fensterlinie nicht erkennbar ist.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76081&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;167171&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76083&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;709608&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76084&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;347184&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;177167&#8243;]\r\n<h4><strong>Die neuste Baureihe: Endlich ein einziger Volvo!<\/strong><\/h4>\r\nErst 2011 endete die Zeit der parallel verf\u00fcgbaren Volvo-Baureihen f\u00fcr den Linienverkehr. Mit dem Volvo 8900 wurde ein neuer Hochflur- und LE-Bus als Nachfolgemodell von 8500 und 8700 pr\u00e4sentiert, mit dem 7900 die neue Niederflur-Baureihe als Nachfolgemodell von 7500 und 7700. Mit ihren verschraubten Aluminium-Karosserien sind diese Weiterentwicklungen der S\u00e4ffle-Baureihen 7500 und 8500, wurden jedoch von Anfang an sowohl in S\u00e4ffle und Wroc\u0142aw produziert. Ab 2013 verlagerte sich die Produktion mit der Schliessung des Werks in S\u00e4ffle vollst\u00e4ndig nach Polen.\r\n\r\nDer 8900 war wie die Vorg\u00e4nger 8500 und 8700 sowohl als Hochboden- wie auch als LE-Bus erh\u00e4ltlich und konnte sich am Markt europaweit gut verbreiten. Zeitweise gelangte der Bus als Konkurrenzprodukt zum Platzhirsch Iveco Crossway auch auf den PostAuto-Beschaffungskatalog, von 2017 bis 2020 wurden \u00fcber 100 Fahrzeuge in die Schweiz abgeliefert. Mit ein Grund daf\u00fcr war wohl auch die M\u00f6glichkeit, die Fahrzeuge auch in einer praktischen Zwischenl\u00e4nge von 11.20 Metern zu beschaffen.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76085&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;655217&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76086&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;156323&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76087&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;207613&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;136471&#8243;]Der 7900 wurde von Volvo in erster Linie als Bus mit alternativen Antrieben vermarktet. Die Diesel-Variante wurde nach weniger als 100 produzierten Fahrzeugen 2013 vom Markt genommen und man positionierte sich im Stadtverkehr ausschliesslich als Anbieter alternativer Antriebe. Die offensive Strategie, Hybrid-Fahrzeuge zu sehr g\u00fcnstigen Preisen an Verkehrsbetriebe f\u00fcr wenige Jahre zu verleasen und anschliessend wahlweise zur\u00fcckzunehmen oder an die Betriebe zu verkaufen, f\u00fchrte zu einem zeitweise relevanten Marktanteil der Hybrid-Variante in der Schweiz und im benachbarten Ausland. Rund 230 Fahrzeuge wurden in die Schweiz abgeliefert, insbesondere an die Verkehrsbetriebe Z\u00fcrich (VBZ) und an Bernmobil. Darunter sind auch Fahrzeuge Bauart \u00abPlug-in-Hybrid\u00bb f\u00fcr die Stadt Z\u00fcrich mit zus\u00e4tzlichem elektrischem Ladeanschluss und gr\u00f6sserer Batterie.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76088&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;508177&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76089&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;151309&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76090&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;209802&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76091&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;893423&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76112&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;195091&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;331328&#8243;]Durch das offensive Anbieten und die konsequente Weiterentwicklung der Hybrid-Technologie konnte sich der 7900 Hybrid als einziger zuverl\u00e4ssiger und wirklich effizienter Hybridbus am Markt behaupten. Angesichts dieser Erfolgsgeschichte erstaunt es, dass der zwischenzeitlich klar erkennbare Trend vom Hybrid- zum reinen Batteriebus von Volvo sehr stiefm\u00fctterlich behandelt wurde. Es wurde schon fr\u00fch zwar eine elektrische Version des 7900E pr\u00e4sentiert, deren Konfigurationsm\u00f6glichkeiten hinsichtlich Batteriekapazit\u00e4ten und Ladesystemen allerdings gegen\u00fcber der Konkurrenz sehr eingeschr\u00e4nkt waren und das Modell scheinbar von Volvo auch nur bei ausgew\u00e4hlten Ausschreibungen offeriert wurde. So konnte sich die elektrische Version nie am Markt durchsetzen \u2013 er blieb letztlich ein E-Bus unter vielen und konkurrierte direkt mit den flexibleren und ausgereifteren Modellen von MAN, Mercedes-Benz, Solaris, Iveco und weiterer, teilweise neuer Hersteller auf dem Markt. Letztlich schafften es Ende 2022 vier 7900E als Standardbusse in die Schweiz, sie werden durch Travys im Stadtverkehr in Yverdon-les-Bains eingesetzt.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76093&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;559268&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;117387&#8243;]\r\n<h4><strong>Die letzten Reisebusse<\/strong><\/h4>\r\nW\u00e4hrend man im Linienbus-Segment bis zuletzt der traditionellen Bauweise mit Chassis und Karosserie treu blieb, wurden ab 2018 im Reisebusbereich integrale Fahrzeuge eingef\u00fchrt. Sowohl der Volvo 9700 als auch der 9900 wurden als komplette Neuentwicklung ab 2018 in Wroc\u0142aw als Komplettbusse produziert. Anschliessend wurde noch der Volvo 9700DD in das Angebot aufgenommen, der jedoch in Kooperation mit der finnischen Carrus Delta Oy gebaut und weiterhin auf einem Chassis aufgebaut wird. Interessanterweise wurde die Produktion der vorletzten Generation des einst\u00f6ckigen 9700 f\u00fcr die nordischen M\u00e4rkte bei Carrus nie gestoppt und besteht auch heute noch.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;76094&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;360285&#8243;][vc_single_image media=&#8220;76095&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;190872&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_accordion][vc_accordion_tab gutter_size=&#8220;2&#8243; column_padding=&#8220;2&#8243; title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1535988182-1-881536002842530153600314204631ae-839f&#8220;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;218228&#8243;]Abgerufen im Jahr 2024:\r\n<ul>\r\n \t<li>Carrus, forums.rilpedia.org<\/li>\r\n \t<li>Datenbank von phototrans.eu<\/li>\r\n \t<li>Datenbank von svenskbusshistoria.se<\/li>\r\n \t<li>Diverse Wikipedia-Artikel zu Scania und Volvo, deren Modelle sowie den \u00fcbernommenen Aufbauherstellern<\/li>\r\n \t<li>Environmental pressure in fragmented markets: the fall and rise of bus makers in Poland, Krzysztof Gwosdz, Robert Guzik, Boleslaw Doma\u0144ski, 2011<\/li>\r\n \t<li>European Restructuring Monitor (ERM), Volvo Buses, March 2023<\/li>\r\n \t<li>HISTORY OF SCANIA PRODUCTIONS\u0141UPSK SA, Webseite Scania Production Slupsk<\/li>\r\n \t<li>Industriemagazin: Volvo verlegt Bus-Produktion nach Polen, 04.12.2012<\/li>\r\n \t<li>Our story, Webseite von Carrus Delta Oy<\/li>\r\n \t<li>Scania Production Slupsk, Facebook-Page<\/li>\r\n \t<li>Scania reshapes its bus and coachbusiness, Pressemitteilung, 30.05.2023<\/li>\r\n \t<li>Scania&#8217;s Omni Katrineholm AB to relocate busoperations from Katrineholm, Sweden to Poland, m2.co.uk., 29.09.2003<\/li>\r\n \t<li>Struggles over legitimacy in global organizational restructuring: The Case Shutdown of Carrus, Niina Erkama, Eero Vaara, 2009\/2010<\/li>\r\n \t<li>The story of Volvo, Webseite von Volvo Group<\/li>\r\n \t<li>Volvo Annual Report 1997<\/li>\r\n \t<li>Volvo Buses changes business model in Europe, Pressemitteilung, 16.03.2023<\/li>\r\n \t<li>Von einem Besuch bei Volvo Polska Wroclaw, busportal.cz, 10.07.2005<\/li>\r\n<\/ul>\r\n[\/vc_column_text][\/vc_accordion_tab][\/vc_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"[vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text el_class=&#8220;article-heading&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;158289&#8243;]Die fast zeitgleiche Ank\u00fcndigung von Scania und Volvo, Anfang 2024 den Bau von Karosserien in den eigenen [&hellip;]","protected":false},"author":8,"featured_media":76105,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[77,79,80],"tags":[86,87,139,164,185,197,198,199,200,201],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76024"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76024"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76024\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76159,"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76024\/revisions\/76159"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/76105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}