{"id":75596,"date":"2021-03-05T05:00:24","date_gmt":"2021-03-05T05:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/?p=75596"},"modified":"2021-03-05T05:03:52","modified_gmt":"2021-03-05T05:03:52","slug":"der-familienbetrieb-am-ricken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ovpanorama.ch\/index.php\/2021\/03\/05\/der-familienbetrieb-am-ricken\/","title":{"rendered":"Der Familienbetrieb am Ricken"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text text_lead=&#8220;yes&#8220; el_class=&#8220;article-heading&#8220;]Mitten im zweiten Weltkrieg begann die Familie Schneider in Ermenswil mit dem Linienbusbetrieb. Heute binden die fast weissen Linienbusse eine ganze Region an den Grossraum Z\u00fcrich an \u2013 immer h\u00e4ufiger sogar im Viertelstundentakt.[\/vc_column_text][vc_column_text el_class=&#8220;article-author&#8220;]Ein Bericht von Jonas Schaufelberger (Text und Fotos).[\/vc_column_text][vc_column_text]Dass im Jahr 1923 mit der Einf\u00fchrung der PostAuto-Linie Uznach\u2013R\u00fcti \u00fcber St. Gallenkappel und Eschenbach die Postkutschenverbindung Rapperswil\u2013Eschenbach ersatzlos aufgegeben wurde, f\u00fchrte entlang der Rickenstrasse zu Verstimmungen, fehlte doch nun die Verbindung zur Stadt Rapperswil am Z\u00fcrichsee mit ihren Arbeitspl\u00e4tzen und ihrer Zentrumsfunktion f\u00fcr die Region \u2013 auch als Bindeglied zur Bahnverbindung entlang dem Z\u00fcrichsee nach Z\u00fcrich.\r\n\r\nSo erstaunt es nicht, dass die Gemeinden bald schon beim Bund vorstellig wurden, um die verlorene Verbindung wieder zu erhalten. 1938 lehnte zwar die Oberpostdirektion die Einf\u00fchrung einer Postautolinie auf dem Abschnitt ab; 1946 wurde dann immerhin die Konzession f\u00fcr eine Buslinie Rapperswil\u2013Eschenbach\u2013Ermenswil\u2013R\u00fcti erteilt, wenn auch mit der Bedingung, die Linie auf eigene Rechnung zu betreiben.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;75600&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75601&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_column_text]<strong>Die ersten Schneider-Busse<\/strong>\r\n\r\nAls Konzession\u00e4r der Linie amtete der Verkehrs- und Versch\u00f6nerungsverein Rapperswil-Jona, und Albert Schneider, Transportunternehmer bereits in dritter Generation und Gemeinderat in Eschenbach, \u00fcbernahm den Betrieb. Rapperswil gewann damit eine Busverbindung ins benachbarte (und noch bis Ende 2006 von Rapperswil unabh\u00e4ngige) Jona, ins zu Jona geh\u00f6rige Dorf Wagen und nach Eschenbach. F\u00fcr Eschenbach war daneben auch der Arbeitertransport in die Federnfabrik Baumann in Ermenswil und in die Maschinenfabrik R\u00fcti wichtig, welchen die Postautolinie mit ihren ung\u00fcnstigen (da auf Uznach ausgelegten) Fahrzeiten nicht abdecken konnte. Entsprechend gut wurde die Buslinie aufgenommen und der Fahrplan laufend ausgebaut; 1952 wurde schliesslich die parallele Postautoverbindung zwischen R\u00fcti und Eschenbach ganz aufgegeben.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_column_text el_class=&#8220;figcaption&#8220;]<strong>Titelbild:<\/strong> Das Familienunternehmen Schneider Linienbus AG aus Ermenswil betreibt drei Buslinien mit 13 Fahrzeugen. Im Grenzgebiet der Kantone Z\u00fcrich und St. Gallen bedient die Hauptlinie 622 von Wattwil \u00fcber den Ricken nach Rapperswil sehr unterschiedliche Landschaften vom voralpinen Toggenburg bis in den Dunstkreis der \u00abGreater Zurich Area\u00bb. Wagen 3, einer der drei Citaro-C2-Gelenkbusse des Betriebs, hat vor kurzem die Grenze von Eschenbach zur Stadt Rapperswil-Jona, zweitgr\u00f6sste Stadt des Kantons St. Gallen, \u00fcberquert \u2013 schon bald werden die Fahrg\u00e4ste nicht mehr Berge und K\u00fche, sondern das Industriegebiet Buech und dann die st\u00e4dtischen Hauptstrassen zu Gesicht bekommen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;40&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75603&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75605&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_column_text]Der Betrieb der neuen Linie erfolgte von Beginn an kostendeckend; aus heutiger Sicht kaum noch vorstellbar. Erst die zunehmende Motorisierung der Bev\u00f6lkerung und das aufgekommene Bed\u00fcrfnis der Gemeinden, auch in Randstunden mit schwachen Frequenzen ein gutes Busangebot anzubieten, f\u00fchrten ab den Siebzigerjahren dazu, dass Zusch\u00fcsse der \u00f6ffentlichen Hand notwendig wurden.\r\n\r\n<strong>Die ersten Gelenk- und Ortsbusse<\/strong>\r\n\r\nIm Jahr 1971 wurde erstmals ein Gelenkbus angeschafft; drei Jahre sp\u00e4ter, 1974, wurde erstmals ein Ortsbus-Angebot in Rapperswil und Jona gefahren. Ziel der Verbindung war das so genannte S\u00fcdquartier zwischen dem Obersee und der Bahnlinie Rapperswil\u2013Uznach, wo um den Weiler Busskirch ab den 1940er-Jahren erste Einfamilien- und Reihenhausquartiere entstanden und in den 1960er-Jahren ungeachtet der Stadtgrenze zwischen Jona und Rapperswil erste Wohnblocks entstanden.\r\n\r\nWeitere Ortsbusse wurden 1991 mit dem \u00abHanfl\u00e4nder-Bus\u00bb, einem Kleinbus ab Rapperswil \u00fcber das gleichnamige Quartier bis zur Joner T\u00e4gernau, sowie 2001 mit dem Lenggis-Bus ab Rapperswil \u00fcber Kempraten, Lenggis und das Wohnheim Balm nach Jona, eingef\u00fchrt. Selbstverst\u00e4ndlich wurden diese durch die Familie Schneider betrieben, inzwischen seit 1974 als Familien-AG organisiert und 1989 ins neue Betriebsgeb\u00e4ude in Ermenswil disloziert. Nach der Fusion von Rapperswil und Jona wurden Anfangs 2007 einige Schneider-Busse ins neue Stadbus-Design umlackiert; dieses w\u00e4hrte aber nur kurz: Ende 2008 wurde ein neues Angebot eingef\u00fchrt und dessen Betrieb zuvor ausgeschrieben. Die O. Schneider AG musste sich in dieser Ausschreibung den Verkehrsbetrieben Z\u00fcrichsee und Oberland (VZO) geschlagen geben, welche das Netz seither ab ihrem Depot in R\u00fcti betreiben.\r\n\r\nIm Stadtverkehr von Rapperswil-Jona betreibt die Familie Schneider seither nur noch die Linie 621 (Rapperswil \u2013 Buech Industrie), welche Ende 2017 aus der Stammlinie herausgel\u00f6st wurde, und die morgens, mittags und abends das bei der Autobahnausfahrt gelegene Industriegebiet Buech an die Stadt anbindet.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;75608&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75609&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_column_text]<strong>Der Linthbus kommt<\/strong>\r\n\r\nHingegen blieb das Schneider-Netz im \u00dcberlandbereich bis 1992 mehr oder weniger unver\u00e4ndert, nat\u00fcrlich von stetigen Angebotsverdichtungen abgesehen. Mit der Einf\u00fchrung des \u00abLinthBus\u00bb-Konzeptes wurde dann allerdings einiges neu. Zwei Jahre nach Einf\u00fchrung der Z\u00fcrcher S-Bahn, welche bereits deutlich schnellere Verbindungen ab Rapperswil, Jona und R\u00fcti nach Z\u00fcrich und weiter brachte, wurde auch das Busnetz an die neue Zeitrechnung im \u00d6V angepasst. F\u00fcr die Firma Schneider hiess das, dass in Eschenbach der neue Bushof \u00abDorftreff\u00bb als Umsteigeknoten zum Postauto nach Uznach und ins Goldingertal er\u00f6ffnet wurde. Am Treff endete neu auch die urspr\u00fcngliche Schneider-Linie aus R\u00fcti; die Strecke Rapperswil\u2013Eschenbach wurde anstelle der fr\u00fcheren Postautolinie \u00fcber St. Gallenkappel und den Rickenpass bis Wattwil verl\u00e4ngert.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;75610&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75611&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;0&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75612&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_poster=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text]Mit dem neuen Liniennetz hatte die Region eine neue Hauptachse erhalten, deren Frequenzen stetig zunahmen. Unter dem Namen \u00abLinthBus\u00bb, der an allen Fahrzeugen angeschrieben war, betrieben die Firmen Schneider, PostAuto (ab den Standorten in Uznach und Wald ZH) und Autoverkehr Wesen-Amden (AWA) das Netz bis 2013 unter gemeinsamen Markennamen.\r\n\r\nAuch der Fahrzeugpark hatte sich gewandelt: Zu den klassischen Saurer-Autobussen aus Schweizer Fabrikation gesellte sich 1988 erstmals ein Fahrzeug aus dem Hause Mercedes-Benz; nach einem letzten, 1993 angekauften Saurer SH wurden schliesslich f\u00fcr den Linienverkehr nur noch Fahrzeuge mit Stern beschafft.\r\n\r\n1999, nur ein Jahr nach dessen Markteinf\u00fchrung, gelangte auch der erste Citaro-Niederflurbus in die Schneider-Flotte. Das klassische blau-weisse Design wich einer Grundlackierung in Weiss mit aus heutiger Sicht wohl als missgl\u00fcckt zu bezeichnenden Farbb\u00e4ndern in der Farbe der Sitzpolster. Kurz zuvor hatte sich auch die rechtliche Lage ge\u00e4ndert: Im Jahr 1998 \u00fcbernahm die Firma die Konzession vom Verkehrs- und Versch\u00f6nerungsverein Rapperswil in eigener Regie. Damit geh\u00f6rt die Firma zu den ganz wenigen \u00f6ffentlichen Verkehrsbetrieben der Schweiz, welche unter dem Namen der Eigent\u00fcmerfamilie auftritt (die meisten Familienbetriebe im Schweizer \u00d6V sind als PostAuto-Unternehmer ohne eigene Konzession aktiv).[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;75613&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75614&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_column_text]Die steigenden Frequenzen auf der Hauptlinie Rapperswil\u2013Wattwil machten nach der Jahrtausendwende stetige Ausbauten notwendig: Ab Dezember 2006 galt der Halbstundentakt zwischen Rapperswil und St. Gallenkappel von Montag bis Freitag auch tags\u00fcber; seit Ende 2008 wird am Sonntag halbst\u00fcndlich bis St. Gallenkappel und st\u00fcndlich bis zum Ricken gefahren. Gleichzeitig wird Wattwil von Montag bis Samstag erstmals ohne Taktl\u00fccke st\u00fcndlich erreicht.\r\n\r\nWieder ein Jahr sp\u00e4ter wird zwischen Rapperswil und St. Gallenkappel in der Hauptverkehrszeit sogar ungef\u00e4hr viertelst\u00fcndlich gefahren; allerdings entsteht dadurch eine Konkurrenz zur Stadtbuslinie 995. Um jener kein Potential strittig zu machen, ist der Viertelstundentakt nicht exakt und die Zusatzkurse fahren den Stadtbussen, welche den exakten 15-Minuten-Takt zu den Stammkursen der Linie 622 herstellen, hinterher.\r\n\r\nDas Experiment mit den farbenfrohen Bussen wurde \u00fcbrigens 2006 beendet; ein zu sp\u00e4t gelieferter Gelenkbus musste so dringend in den Linieneinsatz gebracht werden, dass f\u00fcr die Klebeaktion schlicht keine Zeit bliebt. Der weisse Bus wurde nie \u00abnachgeklebt\u00bb und die Farbe Weiss war fortan das Kleid s\u00e4mtlicher Schneider-Linienbusse \u2013 bis der Verfasser dieses Artikels mit einer bel\u00e4ufigen Bemerkung \u00fcber das unfotogene \u00abFarbkleid\u00bb einen Stein ins Rollen brachte\u2026[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;0&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75616&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;5\/6&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75617&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_column_text]<strong>Der Knoten Uznach wird angebunden<\/strong>\r\n\r\nIm Dezember 2009 wird mit Uznach ein zus\u00e4tzlicher Knoten ins Schneider-Netz eingebunden: Die Verl\u00e4ngerung der Buslinie R\u00fcti \u2013 Eschenbach bis ins St\u00e4dtchen an der Linthebene erm\u00f6glicht eine st\u00fcndliche Bedienung des bisher nur \u00fcber einzelne Stichfahrten angebundene Industriegebiet Neuhaus. Gleichzeiti f\u00e4llt allerdings auf den Grundtakt-Kursen der nun mit Nummer 631 bezeichneten Linie die Schlaufe \u00fcber den Knotenpunk Eschenbach Dorftreff weg, welcher somit seine Knotenfunktion teilweise verliert.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;75618&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75619&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_column_text]Per Dezember 2013 erfolgt dann die Verkn\u00fcpfung der Linie 631 in Uznach mit der neuen Kurzlinie nach Kaltbrunn; weil auf letzterer PostAuto Konzession\u00e4r ist, gelangen nicht nur Schneider-Busse bis nach Kaltbrunn, sondern im Gegenzug auch Postautos bis R\u00fcti. Die neue Linie erweist sich jedoch bald als instabil: Die Fahrzeit Uznach\u2013Kaltbrunn\u2013Uznach reicht in der Hauptverkehrszeit nicht aus, insbesondere deshalb, weil gegen\u00fcber dem urspr\u00fcnglichen Konzept nicht nur bis ins Dorf, sondern bis zum Weiler Steinenbr\u00fccke gefahren wird. Die Versp\u00e4tungen f\u00fchren gelegentlich zu Anschlussbr\u00fcchen. Selbst die mehrmin\u00fctige Standzeit in Uznach reicht nicht immer aus, um das Problem zu l\u00f6sen, und so werden die Versp\u00e4tungen manchmal bis R\u00fcti \u00fcbertragen. Derzeit laufen Planungen, um die Verkn\u00fcpfung in Uznach wieder aufzuheben.[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;75621&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_column_text]<strong>Die Zeichen stehen auf Wachstum \u2013 und auf Stau <\/strong>\r\n\r\nDen Frequenzen der Linie 631 schadet die teilweise instabile Fahrzeit offenbar nicht besonders. Zusammen mit den beiden Linien nach Rapperswil-Jona steigen die Fahrgastzahlen stetig. Dabei gibt es auch in Rapperswil-Jona ein Handycap f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Verkehr: Die Achse Neue Jonastrasse\u2013St. Gallerstrasse wird in den Hauptverkehrszeiten und w\u00e4hrend der touristischen Spitzen am Wochenende regelm\u00e4ssig durch den Autoverker nach und durch Rapperswil verstopft \u2013 die Versp\u00e4tungen sind zeitweise so gross, dass die Busse erst am Bahnhof in Rapperswil ankommen, wenn sie bereits wieder die Stadtgrenze Richtung Ricken passiert haben m\u00fcssten.\r\n\r\nKurzfristige L\u00f6sungen wie eine Umgestaltung der Achse zugunsten von \u00d6V und Langsamverkehr wurden durch die Stimmbev\u00f6lkerung der Stadt bisher abgelehnt; man setzt die Hoffnung auf einen Tunnel, der bestenfalls in mehr als 15 Jahren, schlimmstenfalls aber (wie der vor rund 10 Jahren schon einmal projektierte und durch die Stimmbev\u00f6lkerung abgelehnte Stadttunnel) gar nie umgesetzt wird.\r\n\r\nBleibt zu hoffen, dass der Linienverkehr am Ricken darunter nicht zu sehr leidet \u2013 und dass die Firma Schneider auch in Zukunft als Ausnahmeerscheinung im Ostschweizer \u00d6V-Markt ihren Weg geht.[\/vc_column_text][vc_accordion][vc_accordion_tab title=&#8220;Fahrzeugpark Schneider Linienbus AG (Stand Februar 2021)&#8220; tab_id=&#8220;1535988182-1-881536002842530429b-12f0&#8243;][vc_column_text]Der Schneider-Linienbuspark umfasst derzeit folgende Fahrzeuge:\r\n<ul>\r\n \t<li>3 Mercedes-Benz Citaro C2 Compact Hybrid (Nr. 7-9, 2019\/2020)<\/li>\r\n \t<li>2 Mercedes-Benz Citaro C2 (Nr. 2 und 14, 2014\/2017)<\/li>\r\n \t<li>3 Mercedes-Benz Citaro C2G (Nr. 3-5, 2014\/2018\/2019)<\/li>\r\n \t<li>1 Mercedes-Benz Citaro C2LE\u00dc (Nr. 15, 2016)<\/li>\r\n \t<li>4 Mercedes-Benz Citaro Facelift (Nr. 1, 10-12, 2009\/2012)<\/li>\r\n<\/ul>\r\nWagen 11 und 12 (2009) sind Reserve- und Dispofahrzeuge.\r\nWagen 15 wird haupts\u00e4chlich im Schul- und Gelegenheitsverkehr eingesetzt.[\/vc_column_text][\/vc_accordion_tab][vc_accordion_tab title=&#8220;Danke&#8230;&#8220; tab_id=&#8220;1614769289516-1-7&#8243;][vc_column_text]\r\n<ul>\r\n \t<li>An Roland Schneider, Schneider Linienbus AG, f\u00fcr die Informationen zur Firmengeschichte und das kritische Gegenlesen.<\/li>\r\n \t<li>An Markus Doyon f\u00fcr die Erlaubnis zur Publikation des Citaro-Fotos.<\/li>\r\n \t<li>An meine Mitredaktoren f\u00fcr den Support.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n[\/vc_column_text][\/vc_accordion_tab][\/vc_accordion][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row unlock_row_content=&#8220;yes&#8220; row_height_percent=&#8220;0&#8243; override_padding=&#8220;yes&#8220; h_padding=&#8220;0&#8243; top_padding=&#8220;0&#8243; bottom_padding=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;75622&#8243; caption=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mitten im zweiten Weltkrieg begann die Familie Schneider in Ermenswil mit dem Linienbusbetrieb. 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